Tea Time Lesemarathon #ttlm

Seit gestern Abend läuft bei Ric wieder ein Lesemarathon und ich mache gerne mit! Also heute jedenfalls, gestern Abend war ich mit Serien schauen beschäftigt ;)

marathon

Update 1: 13.00 Uhr

FrühstückHeute Morgen habe ich bereits knapp 100 Seiten in “Drachenreiter” von Cornelia Funke gelesen, bisher finde ich das Buch sehr süß und unterhaltsam, aber so richtig vom Hocker reißt es mich leider nicht. Aber mal schauen, was noch alles passiert.
Nachdem ich eben mit etwas Hausarbeit zu tun war, bin ich gerade am Frühstücken (selbstgemachtes Müsli mit Vanillesojajoghurt) und dabei Sailor Moon schauen <3

1. Welches Buch liest du gerade? Wie bist du darauf gekommen?
Ich lese, wie oben bereits erwähnt, Drachenreiter von Cornelia Funke. Das Buch hatte mir meine Schwester vor einer Weile ausgeliehen und daher wird es jetzt endlich mal Zeit es zu lesen :)

Update 2: 20.45 Uhr

Ich habe das Gefühl, dass ausgerechnet an Feiertagen die Zeit schneller rumgeht, als sonst o_O In “Drachenreiter” bin ich jedenfalls gut vorangekommen, mittlerweile fehlen mir nur noch 100 Seiten bis zum Ende, die ich mir gleich vornehmen werde. Die Geschichte ist an sich ganz nett, aber als erwachsener Leser leider zu unspannend und vorhersehbar. Schade.
Die letzten Stunden hatte ich ein kleines Päuschen gemacht, Wäsche aufgehängt, Papierkram erledigt und beim Abendessen noch eine Folge “Parenthood” geschaut. Außerdem habe ich mir gerade einen Tee gemacht und schnappe mir schnell mein Buch.

2. Kannst du dich mit dem Protagonisten/ der Protagonistin deines aktuellen Buches identifizieren? Warum/Warum nicht?
Nein, das kann ich leider nicht, dafür sind sie mir zu jung, und ja, irgendwie zu stereotyp. Sie handeln und reden genauso, wie man es von ihnen erwartet…

Update 3: 00.00 UhrDas grobmaschige Netz
Mit “Drachenreiter bin ich endlich fertig, hat sich am Ende doch noch recht gezogen, bzw. habe ich mich dadurch leicht ablenken lassen *hust* Ich werde jetzt erstmal den Laptop ausmachen, mich bettfertig machen und dann vielleicht noch ein paar Seiten lesen, mal schauen. Als nächste Lektüre habe ich mir jedenfalls schon “Das grobmaschige Netz” von Hakan Nesser ausgesucht.

3. Brauchst du, wenn du liest Hintergrundgeräusche, so wie Fernseher, Musik, oder liest du lieber ganz in Ruhe?
Hmm. Wenn ich alleine daheim bin, lese ich meistens ohne Hintergrundgeräusche, aber ansonsten kann ich auch mit Musik lesen oder wenn der Fernseher läuft. Jedenfalls klappt das bei einem guten Buch ;)

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ENTDECKT: Nuramon! ENDLICH!

Eigentlich sollte zuerst noch die Monatsstatistik von April folgen, aber als ich eben bei Seychella stöbern war, ist mir in ihrem Wunschlisten-Widget sofort ein Buch aufgefallen, dass ich hier UNBEDINGT kurz zeigen muss!

Nuramon von James A Sullivan

NURAMON BEKOMMT SEIN EIGENES BUCH! :D Ich werde es wohl erst glauben können, wenn ich das Buch in den Händen halte und blöderweise dauert es bis November noch ewig lange :/ Aber gut, Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude und ich bin furchtbar gespannt, was Nuramon in seinem Buch erleben wird. Eine Inhaltsangabe habe ich bisher noch nicht entdeckt, aber das wird schon noch^^ Ich bin jedenfalls schon ganz aufgeregt! :D

Wer Nuramon nicht kennt: Er ist einer der Protagonisten aus “Die Elfen” von Bernhard Hennen & James A. Sullivan. (Mein Lieblingscharakter in dem Buch <3)

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Neue Bücher im April 2013

Neu im April

Neil Gaiman – Anansi Boys
Im März noch im Zuge meines “Muss mehr von Gaiman lesen”-Plans ertauscht, Anfang April angekommen.

Jasper Fforde – The Last Dragonslayer
Vor ein paar Jahren hatte ich von Fforde bereits “Der Fall Jane Eyre” gelesen, war auch ganz nett, aber seitdem hatte ich keine große Lust, die Reihe weiterzulesen. Über dieses Buch bin ich dann vor kurzem gestolpert und habe es spontan ertauscht. Seit gestern lese ich es auch und bisher ist es überraschenderweise recht amüsant. Und das Quarkbeast ist super :D

Daniela Winterfeld – Der geheime Name
Meine Mama wollte mir ein Buch kaufen und als ich “Der geheime Name” in der Buchhandlung entdeckte, konnte ich nicht widerstehen. Auf diese Neuerzählung von Rumpelstilzchen bin ich jedenfalls schon sehr gespannt.

Marissa Meyer – Cinder
Darauf habe ich es schon abgesehen, seit es letztes Jahr erschienen ist und jetzt wollte ich nicht mehr länger warten. Wird sicherlich ganz bald verschlungen!

Andreas Steinhöfel – Rico, Oskar und der Diebstahlstein
Der letzte Band von Rico und Oskar :/ Nachdem ich Band 1 und 2 gelesen habe, brauchte ich diesen noch um die Reihe demnächst beenden zu können.

Floortje Zwigtman – Ich, Adrian Mayfield
Das Buch steht schon seit gefühlten Ewigkeiten auf meiner Wunschliste und als ich es bei Ebay für 3 Euro entdeckte, konnte ich nicht nein sagen ._.

Frances G. Hill – Sturm im Elfenland
Noch ein Buch, dass ich schon seit Ewigkeiten lesen wollte und es mir nun endlich mal ertauschen konnte.

Naoko Takeuchi – Pretty Guardian Sailor Moon Bd. 9 & 10
Es gibt (fast) nichts schöneres, als ein paar Kindheitserinnerungen zwischendurch. Außerdem liefen die Helios-Folgen vor ein paar Wochen auf Animax und da hat es wunderbar gepasst, die Bände zu lesen <3

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Eva Baronsky – Herr Mozart wacht auf

Herr Mozart wacht aufMeine Ausgabe: HC, deutsch, 319 Seiten.
Gelesen im Januar 2013.
Bewertung: 3/5

Der Titel “Herr Mozart wacht auf” beschreibt eigentlich bereits passend den Inhalt. Die Geschichte geht schnell los, bereits im ersten Kapitel, das nur zwei Seiten lang ist, liegt Mozart in seiner Zeit im Sterben, bevor er im zweiten Kapitel “aufwacht”. Im Wien im Jahr 2006. Somit sind ganz plötzlich über 200 Jahre vergangen und Mozart weiß erst gar nicht, was los ist. Er nimmt zunächst an, dass Gott ihm noch eine Gnadenzeit gewährt hat, damit er sein Requiem noch zu Ende schreiben kann. Wie gesagt, nimmt er es zunächst an, doch ihm wird schnell klar, dass es einen anderen Grund geben muss.

“Herr Mozart wacht auf” ist zunächst eines ganz gewiss: Sehr unterhaltsam. Unnd amüsant. Besonders im ersten Drittel habe ich mich köstlich darüber amüsiert, wie Mozart Dinge entdeckt wie z.B. Licht per Knopfdruck, CD-Spieler, Badezimmer oder U-Bahnen, die für uns ganz normal sind. Glücklicherweise fand er schnell Anschluss und durch sein großes musikalisches Talent fiel ihm die Eingewöhnung auch etwas “leichter”. Leider ging diese “Entdeckungsphase” für meinen Geschmack etwas zu schnell zu Ende. Die weitere Handlung konnte mich dann zum Großteil nicht mehr ganz so überzeugen, was vor allem an der “Liebesgeschichte”, die sich später noch entwickelte, lag. Mit Auftritt dieser einen Person habe ich eigentlich schon genau damit gerechnet und deswegen war ich etwas enttäuscht, dass es auch wirklich so gekommen ist. Für mich gab es leider etwas zu viel (unnötiges) Drama. Zumal ich mit der Frau auch nur wenig anfangen konnte. Für mich wirkte sie wie ein typisches, klischeehaftes Mauerblümchen, die kaum Selbstbewusstsein hat. Schade, eine Nummer “normaler” hätte mir gereicht.

Ich gebe zu, mit Mozart habe ich nicht viel am Hut, daher weiß ich auch nicht, ob die Darstellung von Mozart auch wirklich so passt. Nach den wenigen Sachen jedoch, die ich über Mozart weiß, würde ich allerdings schon sagen, dass er gut getroffen wurde. Die antiquierte Sprache passt ebenso und liest sich, wenn man sich daran gewöhnt hat, auch sehr flüssig. Lediglich mit den Briefen im letzten Teil hatte ich oft ein paar Probleme.

Trotz allem, empfehlenswert ist die Geschichte dennoch. Es ist originell, amüsant und vermutlich besonders für Mozart-Hörer/-Fans Lesezeit wert. Und ich werde mir nun mal ansehen, was die Autorin noch so geschrieben hat.

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Regina Dürig – Katertag. Oder was sagt der Knopf bei Nacht?

KatertagMeine Ausgabe: HC, deutsch, 111 Seiten.
Gelesen im Januar 2013.
Bewertung: 4/5

Ich muss ehrlich sagen, dass ich überrascht bin, WIE gut mir “Katertag” von Regina Düring gefallen hat. Auf nur knapp 100 Seiten entwickelt die Autorin eine furchtbare, traurige und emotionale Geschichte, in der der 15-jährige Nico einen Brief an seinen alkoholabhängigen Vater schreibt, da er ihm nicht so schnell verzeihen kann, was er mit seiner Sucht angerichtet hatte.
Trotz der Kürze war “Katertag” kein Buch für mich, was ich an einem Stück hätte lesen können, dafür fand ich die Atmosphäre zu bedrückend und die Geschichte zu realistisch. Nico, seine kleine Schwester Sasa und Mim taten mir so leid und ich fand es schrecklich darüber zu lesen, wie sie mit dieser Situation klar kommen müssen – und noch schrecklicher wenn man bedenkt, dass es nicht nur in Bücherfamilien so zugeht, sondern auch im wahren Leben :/
Für mich war jedes Wort am richtigen Fleck und hat die Wirkung erzielt, die es vermutlich sollte. Und auch wenn ich “gerne” noch mehr über Nico und seine Familie erfahren hätte, so denke ich doch, dass mehr Seiten in dieser Form, für mich jedenfalls, nicht funktioniert hätte.

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