Volker Klüpfel & Michael Kobr – Rauhnacht

Meine Ausgabe: deutsch, erschienen 2009, ca. 17,95 €, ISBN: 9783492052047, Hardcover, 363 Seiten.
Die Reihe besteht aus: Milchgeld, Erntedank, Seegrund, Laienspiel, Rauhnacht, Schutzpatron.

Kurzbeschreibung:
Eigentlich sollte es für die Kluftingers ein erholsamer Kurzurlaub werden, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist: ein Winterwochenende in einem schönen Allgäuer Berghotel samt einem Live-Kriminalspiel. Doch aus dem Spiel wird blutiger Ernst, als ein Hotelgast unfreiwillig das Zeitliche segnet. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Die Leiche befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Außenwelt ab. Kommissar Kluftinger ist ganz auf sich allein gestellt. Das heißt: fast. Denn Doktor Langhammer mischt bei den Ermittlungen kräftig mit. Und das alles während der berüchtigten Raunächte, über die man sich hier in den Bergen grausige Geschichten von bösen Mächten erzählt.

Was ich davon halte…

…in Kronen:

…in Worten:

„Rauhnacht“ ist mittlerweile bereits der 5. Kluftinger-Krimi und ich habe mich wieder prächtig unterhalten gefühlt.
Diesmal verbringt Kluftinger mit seiner Frau und den Langhammers Silvester in einem Berghotel um an einem exklusiven Krimiwochenende teilzunehmen, zu dem sie eingeladen wurden. Doch bereits am ersten Abend wird ein Hotelgast tot in seinem Zimmer aufgefunden und Kluftinger muss seinem Beruf nachgehen. Und notgedrungen, da sie in dem Hotel festsetzen und sie weder weg, noch jemand zu ihnen kommen kann, muss der Doktor Langhammer Klufti beim Auflösen des Falles helfen.

Schon alleine der Inhalt verspricht einen riesigen Spaß und den habe ich auch bekommen. Die gesamte Handlung spielt nur an einem Ort, eben in dem besagten Hotel, und über einen kurzen Zeitraum. Dazu noch das Team Kluftinger-Langhammer und das Theater kann losgehen. Es gibt viele unheimlich lustige Szenen, in denen sich die Beiden von ihrer besten Seite zeigen. Besonders wenn sich der Doktor Langhammer als Ermittler versucht und der Kommissar Kluftinger fast der Geduldsfaden platzt. Aber genau dieses Zusammenspiel war es auch, was den Roman unglaublich unterhaltsam gemacht hat und auch wenn mir Kluftingers Kollegen ein wenig gefehlt hatten, war dies eine gelungene Abwechslung.

Am Anfang des Romans wurde kurz auf den vorherigen Fall „Laienspiel“ verwiesen. Zwar wird da nichts vorweggenommen, allerdings ist es wahrscheinlich besser, wenn man zumindest die beiden Bücher chronologisch liest. Außerdem würde ich „Rauhnacht“ nicht unbedingt als Einsteigerbuch in die Kluftinger-Reihe empfehlen. Es ist zwar wirklich toll, aber hier kommt die ständige geballte Ladung von Kluftinger + Langhammer noch gewaltiger vor als in den anderen Büchern. Denn selbst mir, als eingeschworener Klufti-Fan ;) , war es hier teils etwas zu viel des Guten und manche Szene wirkte doch etwas überzogen. Wenn man Klufti und seinen Humor nicht gewöhnt ist, könnte es hier doch abschreckender sein, als sonst.

Der Fall ist, wie gewohnt, nicht der Beste. Der Plot ist natürlich bekannt, aber die Umsetzung und vor allem die Anspielungen auf „klassische“ Kriminalromane wie z.B. von Agatha Christie, hat mir sehr gut gefallen. Den Mörder habe ich, als nur Gelegenheits-Krimi-Leserin, schnell ertappt, aber trotzdem empfand ich das gesamte Buch über als sehr spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Der Schluss ist dem Autorenduo richtig gut gelungen und hat mich sehr amüsiert und gebannt die letzten Seiten lesen lassen.

Abschließend…

Als Klufti-Anhänger bereue ich es zutiefst, „Rauhnacht“ zwei Jahre lang auf dem SUB liegen gelassen zu haben und ich muss mir demnächst endlich den aktuellen Fall besorgen. Denn glücklicherweise hat es sich noch nicht ausge-Kluftinger-t. ;)

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Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

Sicherlich durch die damaligen Vorschauen ;)

Wie lange musste es auf dem SUB liegen?

Öhm. So um die 2 Jahre?! x_x

SUB/Wunschliste in Gefahr?

Klaro. Die Kluftinger-Krimis werde ich natürlich weiterhin lesen :)

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ENTDECKT: Und wieder eine Coveränderung

Da ich gerade ein paar Bücher bei GR “gerettet” habe, bin ich zufälligerweise darauf aufmerksam geworden, dass das Cover zu “Fortunas Flug” von Victoria Schlederer, das im März erscheint, offenbar geändert wurde.

links: Das alte Cover – rechts: Das neue Cover

Ehrlich gesagt, ich mag das alte Cover (links) viel mehr. Gut, es ist nicht so auffällig, aber ich mag die Farbe (und würde so sicherlich gut zu “Des Teufels Maskerade” passen) und die Figuren und die Anordnung. Auf mich wirkt es sehr atmosphärisch.
Das neue Cover mag ich nicht wirklich. Gut, die Farbe ist nicht schlecht, ebenso das “Neblige”, aber sonst? Das Mädchen schaut seltsam und insgesamt wirkt es auf mich ziemlich 0815, gewöhnlich. *seufz*

Gut, da ich “Des Teufels Maskerade” sehr mochte, werde ich “Fortunas Flug” so oder so kaufen und lesen, nur hätte ich es viel lieber in der alten Version im Regal stehen gehabt…

Und wie sieht es bei euch aus? Welches Cover spricht euch mehr an?

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ENTDECKT: Julies Tagebuch geht schon in die dritte Runde!

Manchmal habe ich das Gefühl, nichts mehr mitzubekommen. Da hatte ich zwar die ein oder andere Verlagsvorschau durchgeblättert, aber unglaubliche “MUSS-ICH-HABEN-BÜCHER” waren da doch eher etwas rar gesät, jedenfalls für mich. Allerdings als ich mich gestern Abend fein im Prokrastinieren geübt hatte, bin ich beim großen A auf ein Buch (Was für ein Zufall XD) aufmerksam geworden, das definitiv in die erwähnte Kategorie fällt.

Franca Düwel – Julie und das Herzschlamassel

Das dritte Julie-Buch ist jetzt bereits im Januar erschienen! Still und heimlich :O Und ich habe bisher immer noch nicht mal Band zwei “Julie und die schwarzen Schafe” lesen könnnen, geschweige denn erstmal kaufen *hust* Aber ein wenig im Freudentaumel habe ich mir Band zwei gestern Nacht noch schnell bestellt, damit ich das ganz ganz bald lesen und mich dann mit dem neuen Julie-Buch beschäftigen kann. Jedenfalls, ich freue mich schon riesig :D
(Und ja, ich weiß, das ich eigentlich aus dem Alter raus bin, aber zumindest das erste Buch war super und so herzlich, hach :D Mein inneres Mädchen jubiliert noch immer ;D)

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REZENSION: Marlene Röder – Melvin, mein Hund und die russischen Gurken

Meine Ausgabe: deutsch, erschienen 2011, ca. 12,99 €, ISBN: 9783473400676, Hardcover, 128 Seiten.
Kurzbeschreibung:
In achtzehn Leben wirft Marlene Röder uns hinein – achtzehn Erzählungen, in denen Jugendliche schicksalhaft oder selbst gewählt an einen Wendepunkt in ihrem Leben geraten.
Die berühmten Augenblicke, die das Leben für immer verändern – Marlene Röder hat sie eingefangen. Überraschend leise kommt das Glück in ihren Erzählungen daher; überwältigend hinterlistig die Traurigkeit. So wie im richtigen Leben eben. Achtzehn junge Menschen, achtzehn Geschichten – und sie alle sind erfrischende, zutiefst berührende Antworten auf die großen Fragen des Lebens.

Was ich davon halte…

…in Kronen:

…in Worten:

„Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ besteht aus insgesamt 18 Kurzgeschichten auf knapp 130 Seiten. Der Buchtitel ist auch ein Name einer Kurzgeschichte.
Wie man an der Seitenzahl schon erkennen kann, sind die Kurzgeschichten hier alle wirklich kurz. Die meisten gehen ca. 5 Seiten lang, manche kürzer, aber ein paar sind auch länger. Und wie es bei Kurzgeschichten meist so ist, ist auch die Qualität unterschiedlich. Zumindest ging es mir hiermit so. Und daher werde ich auch nicht viel inhaltlich dazu sagen, dazu sind die Geschichten einfach zu kurz und es ist besser, wenn man das dann selbst herausfindet.
Die Autorin fängt viele kleine, bewegende Augenblicke ein und bringt diese auf Papier nieder. Die Themen sind fast genauso vielfältig, wie die Anzahl der Geschichten. In diesen kurzen Momenten dreht sich alles um die Probleme und Ängste von Jugendlichen, die erste Liebe, Verlust, Trauer, etc. Manche der Charaktere sind 14 Jahre alt, manche aber auch schon Anfang 20. Dazu passend empfand ich die Atmosphäre des Buches auch fast durchgehend als melancholisch und nachdenklich.

Trotzdem hängen die meisten Geschichten zusammen. Jedes Kapitel wird aus der Sicht einer anderen Person erzählt. Zuerst dachte ich noch, dass jede Geschichte für sich alleine steht, bis mir aufgefallen ist, dass die Autorin manche Namen „doppelt“ benutzt. Viele der Charaktere tauchen nämlich als Nebenfiguren wieder auf und so kann man deren Verhalten oftmals noch besser verstehen. Insgesamt fand ich das sehr gelungen und es hat mich entfernt an „The Realm of Possibility“ von David Levithan erinnert, welches für mich allerdings wesentlich berührender und faszinierender war.
Ein wenig schade fand ich es, dass sich manche Geschichten vom Schreibstil her recht ähnelten. Vielleicht war es nicht von Vorteil bereits das oben genannte Buch von Levithan gelesen zu haben, denn bei ihm war die Umsetzung doch insgesamt kreativer. Auch hat es mich etwas gestört, dass manche Enden ziemlich offen waren und die Personen gar nicht mehr erwähnt wurden. Mich hätte es nämlich sehr interessiert zu erfahren, was aus der ein oder anderen Person noch geworden ist.
Ich habe die Geschichten fast an einem Stück gelesen, vielleicht wäre es daher besser, sich die Geschichten einzuteilen.

Leider konnte ich nicht mit allen Personen etwas anfangen, was aber auch bei so einer großen Anzahl von Kurzgeschichten und dementsprechend verschiedenen Protagonisten nicht sehr verwunderlich ist. Besonders anfangs haben mich die verschiedenen Charaktere eher kalt gelassen. Glücklicherweise hatte sich das bis zum Ende aber noch geändert.

Abschließend…

„Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ ist durchaus eine schöne Lektüre für zwischendurch. Zwar konnten mich nicht alle Kurzgeschichten völlig begeistern, aber trotzdem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und ich bin sehr gespannt auf die anderen Romane der Autorin.

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Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

Auf irgendeinem Blog. Leider weiß ich momentan nicht mehr wo :/

Wie lange musste es auf dem SUB liegen?

So gut wie gar nicht :)

SUB/Wunschliste in Gefahr?

Ja. Bisher sind bereits zwei andere Bücher von der Autorin, die sich sehr interessant anhören, “Zebraland” und “Im Fluss”.

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SUB-Geplauder #8

Wahnsinn, wie momentan wieder die Zeit dahin schwindet, zu schnell. Daher nur einen kurzen Beitrag heute, da ich noch ein paar Uni-Sachen erledigen muss!

Momentan warte ich noch auf ein Buch, das hoffentlich in den nächsten Tagen ankommen wird. Aber so gab es wenigstens in der letzten Woche kein neues Buch. Mir juckt es zwar ein wenig in den Fingern, besonders wenn ich auf GR unterwegs bin u_u, aber die ungelesenen Bücher, die ich noch hier habe, schauen mich mittlerweile immer strafender an ._. (Vor allem da ich noch eine Liste mit Büchern, die ich 2011 gekauft und noch nicht gelesen habe, erstellt habe. *hust* Und an die anderen Kauflisten aus den Jahren davor will ich gar nicht denken!)
Aber gut, immerhin geht es jetzt abwärts, langsam, aber immerhin etwas ;) Am Dienstag hatte ich “Die wunderbare Welt der Mumins” von Tove Jansson zu Ende gelesen. Hach, schee war’s und hat große Erinnerungen an die Zeichentrickserie, die ich als Kind gesehen und geliebt hatte, geweckt. Die anderen Bücher der Reihe werde ich sicherlich auch noch nach und nach kaufen und lesen! Außerdem habe ich mit “Looking for Alaska” von John Green auch bereits mein erstes Highlight 2012 gefunden. Ein wunderbares Buch, an das ich noch immer oft zurückdenke und noch ständig wieder in die Hand nehme und darin herumblätter. Ich überlege noch, ob ich dazu ein paar Worte verfasse, nur fürchte ich, werde ich dazu wohl keine passenden Worte finden können. Hmm. :/ Und ich habe noch “Liebe geht anders” von Katarina Fischer beendet. Ganz nett für zwischendurch, aber für mich leider zu sehr “Chick-Lit”. Ansonsten habe ich es noch mit “Elfenfeuer” von Monika Felten versucht, allerdings da ich nach knapp 100 Seiten nicht gefesselt war und mir die Erzählweise nicht zusagte, hatte ich es kurzerhand abgebrochen.
Momentan stecke ich noch in zwei anderen Büchern, u.a. einem über 1000-Seiten-Wälzer auf Englisch. Da wird es mit dem SUB-Abbau vermutlich etwas langsamer vorwärts gehen. Aber mal sehen. Die ersten 60 Seiten in “Jonathan Strange & Mr Norrell” von Susanna Clarke haben sich jedenfalls schon ziemlich gut gelesen, auch wenn der Schreibstil etwas schwerfällig anmutet. “Von jetzt auf gleich” von Caprice Crane lässt sich hingegen sehr leicht und locker lesen, lange wird das jedenfalls wohl nicht angelesen hier herumliegen. Manches Mal ist es mir zwar zu albern, aber jedenfalls zum Kopf abschalten sehr gut geeignet ;)

Kein neues Buch, minus vier Bücher ergibt immerhin einen SUB von 189! Yey, so kann es von mir aus gerne weitergehen! :D

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