
Reihe: Malfuria 3
Seiten: 342
ISBN: 978-3401061283
Der dritte und damit letzte Band der Malfuria Trilogie “Die Königin der Schattenstadt” schließt direkt an den Vorgängerband “Die Hüterin der Nebelsteine” an. Diejenigen, die noch keinen Band der Reihe gelesen haben, sollten hier besser nicht weiterlesen, da hier für diejenigen zu viel verraten wird.
Catalina und Jordi sind beide auf der Flucht vor den Schatten, nur leider getrennt voneinander.
Catalina will dringend ihre Großmutter Nuria Niebla finden, doch leider kommt das Treffen nicht zustande, sodass sie zusammen mit der Spinx Miércoles und dem Schatten des alten Kartenmaches Márquez in die Stadt der Schatten reist. Dort gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten und man erfährt, was es mit den Schatten auf sich hat.
Jordi hingegen hat nur einen Wunsch: Catalina finden und ihr alles erzählen. Denn endlich hat er sein Gedächtnis wieder und kann sich an alles erinnern, nur leider etwas zu spät…
Er versucht mit den anderen vor den Schatten zu fliehen, was allerdings gar nicht so einfach ist, da sie eine Blockade eröffnet haben und niemanden aus Lisboa rauslassen wollen. So befindet sich Jordi wieder an Bord des Falkens, wo auch Makris de los Santos ist, die immer mehr zu Stein wird und es wohl keine Rettung mehr für sie gibt.
Nachdem ich Band 2 der Trilogie beendet hatte, konnte ich nicht länger warten und ich habe sofort mit dem dritten Band angefangen, auch wenn es dann heißt Abschied nehmen von vielen liebgewonnenen Personen, was mir bei Marzi immer recht schwer fällt.
Es ist bis zum Ende hin spannend. Es kommt immer ein neues Detail zu den Schatten hervor, bis zum Showdown am Ende. Zwar scheint es auf den ersten Blick recht einfach, die Figuren in “gut” und “böse” einzuteilen, doch je mehr man erfährt, desto schwieriger gelingt das. Denn auch hier sind die Figuren nicht eindimensional, auch wenn man einen Unterschied zur Uralten Metropole findet, allerdings ist die Malfuria Trilogie auch mehr eine Reihe für Jugendliche.
Das Ende hat mich sehr überrascht und lässt die Trilogie komplexer erscheinen, als man zuerst annimmt.
Da Jordi und Catalina die meiste Zeit über getrennt sind, wechselt sich die Perspektive so wieder ab und man erlebt, was diese im Moment durchmachen. Doch was ich sehr schön fand war, dass sie dennoch oft aneinander gedacht haben und so die Liebe, die zwischen ihnen ist, auch weiterhin glaubhaft ist.
Die Aufmachung gefällt mir hier auch wieder sehr gut, wie das blaue Lesebändchen, dass sehr passend zum Buch ist. Da hat der Arena Verlag mal wieder sehr gute Arbeit geleistet!
Leider ist die Malfuria Reihe nur eine Trilogie. Die Fragen, die während der Lektüre zu dem Buch aufgekommen sind, wurden hier alle beantwortet und ist somit ein sehr schöner Abschluss. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und da man leider nicht erfährt, wie es mit den Protagonisten weitergeht, ist es dennoch sehr hoffnunngsvoll und lässt mich sehr zufrieden zurück. Dennoch heißt es jetzt Abschiednehmen von vielen Personen, die ich jetzt lange begleitet habe. Aber die Trilogie wird auf alle Fälle ein sicheres Plätzchen in meinem Regal haben und ich werde noch oft an sie zurückdenken.
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