Meine Ausgabe: Taschenbuch, englisch, 308 Seiten.
Gelesen im Januar 2013.
Bewertung: 2-2.5/5
“Ice” ist eines der Bücher, das ich wirklich gerne mögen wollte, leider war das aber nicht ganz der Fall. Die Geschichte basiert auf dem Märchen “Östlich von der Sonne und westlich vom Mond”, das ich bisher nicht kannte, daher war es sehr interessant, mal ein Märchen durch eine Neuerzählung kennenzulernen. Das Märchen selbst musste ich natürlich gleich nach Beenden des Buches nachlesen
Am Anfang war ich sehr überrascht, wie schnell die Geschichte losgeht. Kaum angefangen zu lesen, trifft Cassie quasi schon auf Bear und das Märchen nimmt seinen Lauf. Leider kam es mir dadurch schnell ziemlich oberflächlich und die Entwicklung von Gefühlen nicht ganz glaubhaft vor. Dafür hatte es sich dann in der Mitte sehr gezogen und ich glaube, ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn die “Einführung” in die Geschichte einen größeren Platz eingenommen hätte und dafür im Mittelteil etwas gekürzt worden wäre.
Cassie mochte ich anfangs ganz gerne. Sie ist eine mutige und sture Protagonistin, und sie hat eindeutig ihren eigenen Kopf. Dennoch muss ich sagen, konnte ich mit ihrer Art nicht immer etwas anfangen.
z.B. als sie sich schwanger auf die Suche nach Bear gemacht hatte, war mir doch etwas mulmig zumute, wie wenig sie an das ungeborene Kind dachte (auch wenn ich weiß, dass sie das Kind eigentlich nicht wollte)
Aber Bear mochte ich allerdings noch viel mehr (wie könnte man auch nicht?! :D) und als er im Verlauf des Buches immer mehr in den Hintergrund geriet, verlor ich leider langsam auch das Interesse an der Geschichte. Im Schneckentempo habe ich dann trotzdem noch weitergelesen und wurde mit dem Ende doch etwas versöhnt. Zwar kam es mir etwas zu schnell vor, aber die ungewohnte Idee mochte ich.
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Meine Ausgabe: Taschenbuch, englisch, 247 Seiten.



