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MONTAGSFRAGE: Welcher war der erste Literaturblog, den du gelesen hast?

Die Montagsfrage ist eine wöchentliche Aktion von Paperthin.

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Welcher war der erste Literaturblog, den du gelesen hast?

Ehrlich gesagt, kann ich die Frage schnell und einfach beantworten, denn als ich mich vor etwa 5 1/2 Jahren in die Onlinewelt begab, gab es noch kein so großes Buchblogangebot wie heute :)
Der erste Bücherblog, wie kann es auch anders sein ;D, war der von der lieben Nina. Libromanie.de
Ende 2007 hatte ich mich in einem Bücherforum angemeldet und dort war Nina bereits aktiv. Ihr Blog war damals, vermute ich jedenfalls :D, in der Signatur verlinkt, sodass ich aus Neugier einfach drauf klicken musste ;) Tja und seitdem lese ich ihr Blog, anfangs noch unregelmäßig, aber nachdem sie in dem Forum nicht mehr aktiv war, hatte sich das schnell geändert. (Wobei ich mir nicht sicher bin, ob sich meine Wunschliste, SUB und Konto so darüber gefreut haben :D) Ein paar Monate später hatte ich dann selbst mit Bloggen angefangen und Ninas Blog lese ich auch heute, trotz vieler Veränderungen, noch sehr gerne :)

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MONTHLY THEME: Februar 2013

oder auch “Die Leseliste”. Denn eigentlich mache ich zwar keine Leselisten, aber ich ertappe mich regelmäßig dabei, wie ich denke “Mist, eigentlich wollte ich noch Buch XYZ in dem Monat lesen, wieder nicht geschafft.” Tja, da kommen die wieder eingeführten “Monthly Themes” von Crini wie gerufen und das nutze ich nun einfach um meine kleinen Vorhaben (hoffentlich) in die Tat umzusetzen ;)

MonthlyThemes

Mein buchiges Menü für Februar sieht daher wie folgt aus:

Aperitif: Etwas, das Lust auf mehr macht.

-> Patrick Ness – A Monster Calls
Vermutlich ein Buch, das bereits alle gelesen haben, nur ich nicht ;) Jedenfalls mein erstes Buch des Autors und nachdem mich mittlerweile alle mit seiner Chaos Walking Trilogie neugierig machen, muss ich zuerst mal dieses Buch von ihm von meinem SUB erlösen ;) Blöderweise habe ich die Ausgabe ohne die Illustrationen, aber wenn mir der Text gefällt, kann ich mir danach ja noch immer eine “richtige” Ausgabe besorgen. Tja, das kommt davon, wenn man auf ein Schnäppchen reinfällt >.<

Vorspeise: Etwas Leichtes, Einfaches

-> Hiromi Kawakami – Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß
Mit 187 Seiten hoffentlich dünn genug ;) Gestern habe ich auch schon die ersten Seiten gelesen und bisher gefällt es mir schon recht gut.

Hauptspeise: etwas Deftiges, Ausgefallenes

-> Jodi Picoult – Beim Leben meiner Schwester
Brisantes Thema, daher bin ich mal gespannt, wie Picoult das umsetzt. Außerdem habe ich dann auch wieder eine SUB-Leiche weniger ._.

Nachtisch: Ein besonderes Leckerbissen

-> Catherynne M. Valente – The Girl who fell beneath Fairyland and led the Revels there
Hach, hoffentlich genauso ein Leckerbissen, wie es der erste Teil war :D

Und nun bin ich gespannt, ob ich mein buchiges Menü schaffe oder ob es vielleicht am Ende des Monats doch ganz anders aussehen wird ;)

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MONTAGSFRAGE: Welche ist deine Lieblingsbuchhandlung?

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Welche ist deine Lieblingsbuchhandlung?

Gute Frage. Vor nicht allzu langer Zeit hätte ich sofort geantwortet: Ganz klar: Die kleine Buchhandlung in meiner Heimatstadt. Sie ist zwar klein und hat damit meistens die Bücher, die ich lesen will, nicht vorrätig, aber dafür ist das Personal sehr nett. Wenn ich ein Buch bestellen wollte, bin ich entweder direkt nach der Schule vorbeigekommen (die Buchhandlung ist gleich in der Nähe vom Bahnhof und als Pendlerin war das sehr passend ;) ) oder ich habe kurz angerufen. Meinen (komplizierten) Namen musste ich nicht mal mehr nennen und das ganze war innerhalb von 1, 2 Minuten erledigt. Am nächsten Tag konnte ich das Buch dann gleich abholen kommen. Super! Mittlerweile lebe ich nicht mehr in der Stadt und ich bin hauptsächlich an Wochenenden in der Stadt um meine Familie zu besuchen, und dabei bleibt es dann auch. Als ich das letzte Mal dort ein Buch gekauft hatte, ähm, im September oder Oktober war das, kannte ich aber schon den Buchhändler nicht und mittlerweile ist der Laden ein paar Meter weitergezogen :/

Ansonsten muss ich sagen, eine andere Lieblingsbuchhandlung habe ich nicht. So gerne ich auch in Buchhandlungen gehe und stöber, so richtig überzeugt mich bislang keine mehr. Zu viel Auswahl überfordert mich meist, weil ich keine 10 Bücher auf einmal kaufen kann, aber mich dann nicht für eins oder zwei Bücher entscheiden kann u_u Die meisten Ketten haben für mich mittlerweile zu viele Non-Books-Artikel, Süßigkeiten und Spielzeuge, etc. Ich möchte Bücher kaufen und keine Barbie :/ Und das wohl größte Problem ist einfach die Erreichbarkeit. Ich wohne in einem kleinen Ort, kleiner als meine Heimatstadt, womit ich eigentlich kein Problem habe, viel Natur und Tiere, einen kleinen Bahnhof und regelmäßig fahrende Busse. Allerdings liegt hier auch das Problem: In die Innenstadt zu kommen, dauert nicht lange, aber ist, für mein Empfinden, mit über 6 Euro doch recht teuer. (Immerhin gibt’s dafür schon fast ein ganzes Buch!) Und da überlegt man es sich doch zweimal, ob man, um in einer Kette einzukaufen, so viel Geld ausgeben mag… Wo ich allerdings in den letzten Monaten gerne eingekauft habe war zum einen der Deuerlich (den es ja jetzt nicht mehr gibt) und zum anderen bei Vaternahm, beides in GÖ. Nettes Personal, genug Auswahl zum Stöbern und wenn es das Buch, das ich gerne hätte, nicht gibt, kann ich es einfach und schnell bestellen lassen.
(Aber so ein wenig hoffe ich ja noch immer, das in unserem kleinen Örtchen vielleicht doch nochmal eine Buchhandlung aufmacht…)

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MONTAGSFRAGE: Wie bist du zum Vielleser geworden?

Wird anscheinend zur Gewohnheit, immer auf dem letzten Drücker zu antworten ;)
Weitere Infos zu der Aktion gibt es bei Nine.

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Wie bist du zum Vielleser geworden?

Über die Frage grübel ich schon die ganze Woche und ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Bücher haben irgendwie, soweit wie ich mich erinnern kann, immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt. In unserem Wohnzimmer standen immer schon viele Bücher, von denen die meisten allerdings meinem Papa gehörten. Die Kinderbücher von meiner Mama (sowie von meinen älteren Geschwistern) standen unterm Dach, wo ich früher, als Kind, immer regelmäßig gestöbert hatte, mit 11, 12 Jahren entdeckte ich dann die Stephen King Bücher meines Vaters, die ich dann, zum Missfallen meiner Mama, verschlungen habe ;) Von meiner ältesten Schwester habe ich öfter Bücher ausgeliehen bekommen (z.B. auch “Harry Potter und der Stein der Weisen” ;) ), was heute auch noch so ist, und in unserer Stadtbücherei war ich auch regelmäßig und habe Bücher ausgeliehen. Und natürlich war ich auch Stammgast in unserer örtlichen Buchhandlung. Zu Weihnachten und Geburtstag gab es von der Familie und Verwandtschaft entweder gleich ein Buch oder einen Buchgutschein, der dann natürlich auch sofort eingelöst werden musste. Aber auch sonst bin ich regelmäßig in die Buchhandlung gegangen, fast immer, wenn ich mit meiner Mama früher einkaufen musste, sind wir (oder ich) kurz in die Buchhandlung gegangen, später bin ich dann alleine und noch später bin ich mit meinem Patenkind dahinspaziert :D Umso trauriger war es dann auch, als die Besitzer wechselten, der Inhaber kannte nicht nur mich von klein auf, sondern war auch mit meiner Familie, etc. bekannt. Aber auch mit der neuen Inhaberin und den Angestellten habe ich oft nette Buchgespräche geführt (zu blöd, dass ich mittlerweile umgezogen bin und nicht mehr regelmäßig vorbeischauen kann :/)
Wie viel ich “damals” gelesen habe, kann ich mittlerweile leider gar nicht mehr sagen, da ich es nie aufgeschrieben habe. Aber es würde mich nicht wundern, wenn es nicht wirklich weniger wäre, als heute. An Phasen (oder gar mehrere Jahre), in denen ich nichts gelesen habe, kann ich mich nicht erinnern, eher dass ich schon immer in jede Buchhandlung ging oder gehen wollte, die ich gesehen habe. Oder bei Kiosks lieber bei den Büchern als bei Zeitschriften kurz stöberte.
Erst seit ich 2007 das Internet entdeckte und dadurch auf Bücherforen, Bücherblogs, etc. aufmerksam wurde und letztendlich im Januar 2008 meinen eigenen Buchblog “aufmachte” (irgendwie fällt mir grad kein besseres Wort ein :/), habe ich angefangen, aufzuschreiben, was und wie viel ich gelesen habe/lese, überraschenderweise waren es seitdem immer so um die 100-150 Bücher pro Jahr.

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MONTAGSFRAGE: Welche Accessoires benutzt du, um dir das Lesen angenehmer zu gestalten?

Ich bin zwar schon etwas spät dran, immerhin gibt es in wenigen Stunden schon die nächste Montagsfrage, aber etwas plaudern mag ich jetzt doch noch über die aktuelle Frage ;)
Nähere Infos über diese Aktion gibt es bei Nine.

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Welche Accessoires benutzt du, um dir das Lesen angenehmer zu gestalten?

Ich muss ja gestehen, dass ich bei Lese-Accessoires sehr…ähm…anfällig bin. Meine Lesezeichensammlung wächst stetig, auch wenn ich bisher alle noch nicht benutzt habe (und vermutlich auch nie werde *hust* ._. ) Am liebsten mag ich die mit einem Gummiband dran, perfekt für unterwegs, oder die man sonstwie am Buch/Seite befestigen kann. Die, die man einfach nur zwischen die Seiten legt, benutze ich hauptsächlich daheim, da ist die Gefahr, dass ein Lesezeichen mal rausrutscht, sehr gering ;) Meine Leselotte, die ich vor ein paar Jahren von meinen Eltern geschenkt bekommen hatte, liebe ich zwar immer noch sehr und sie macht sich optisch prima neben meinen Büchern im Regal, aber dennoch benutze ich sie mittlerweile leider nur noch recht selten, was aber vor allem daran liegt, dass mir der große Umschlag fehlt, mit dem man dickere Bücher besser lesen kann, die ich nämlich eigentlich nur daheim lese. Jedenfalls im Normalfall. Meine Leselampe, die zweite übrigens schon, brauche ich auch nicht mehr so oft. Eigentlich hatte ich sie mir angeschafft, um damit im Sommer draußen im Garten zu lesen, wenn es dunkel wird/ist. Da ich aber mittlerweile ja umgezogen bin und hier keinen Balkon und keinen richtigen Garten habe, liegt sie so eigentlich immer auf meinem Nachttischchen. :/ Dafür werden aber meine Buchtaschen regelmäßig benutzt. Da ich sehr oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, ist mein Unterwegsbuch darin schön vor dem Krimskrams in meiner Tasche geschützt ;) Post-its, um schöne Stellen zu kennzeichnen, habe ich ebenfalls immer dabei oder in unmittelbarer Nähe zum aktuellen Buch. leseaccessoires Außerdem sehr wichtig: Mein blaues Notizbuch, das ich vor kurzem wiedergefunden habe. Darin wollte ich vor ein paar Jahren aufschreiben, welche Bücher ich gelesen und wie sie mir gefallen haben, etc. Allerdings wollte ich es damals wohl zu ausführlich machen, weshalb die Idee nach kurzer Zeit in Vergessenheit geraten ist. Aber gut, ab diesem Jahr wird darin nur eine Liste mit den gelesenen Büchern und mit kleinen Bewertungszeichen geführt, das wird hoffentlich besser klappen ;)
Aber mein wohl wichtigstes Accessoire ist wohl mein iPhone, auf dem ich nämlich immer meine Hörbücher höre. Entweder unterwegs mit Kopfhörern oder zu Hause über Lautsprecher (oder in seltenen Fällen über Freunds Anlage).
Ansonsten brauche ich zum gemütlichen Lesen nur meine Kuscheldecke, meinen Wärmaffen (Wärmflasche) und natürlich einen leckeren Tee.

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