In wenigen Minuten ist es Aschermittwoch und damit beginnt wie jedes Jahr die Fastenzeit. Und jedes Jahr überlege ich kurz vorher, auf was ich verzichten könnte, was auch Verzicht ist. Z.B. wenn man nur etwa zweimal im Monat Alkohol trinkt, ist es, für mich, Quatsch, darauf zu verzichten, denn ein wirklicher Verzicht ist das für mich nicht.
Aber glücklicherweise haben mir die Entscheidung, wie mein Verzicht-Plan aussehen könnte, die beiden lieben Katrin und Miriam abgenommen und sie haben die Aktion “Konsumfasten” gestartet, an der ich mich mal mutig beteiligen werde. Denn immerhin mehr als Scheitern kann ich eh nicht und ich bin gespannt, wie schwer es mir fallen wird, mal nichts zu kaufen, was ich nicht unbedingt brauche.

Wie mein Plan im genauen aussieht:
- Natürlich keine Bücher, eBooks, Hörbücher oder Zeitschriften kaufen (Ausnahme ist übrigens, neben einem Buch, das noch unterwegs zu mir ist, “Requiem” von Lauren Oliver und die Kurzgeschichtensammlung dazu, das ich beides noch vorbestellen muss. Ein Jahr musste ich nun warten um zu Lesen, wie die Reihe zu Ende geht, da mag ich nicht noch länger als nötig warten
) - keine Süßigkeiten, Gebäck, Süßgetränke, etc. (Ausnahme: Bitterschokolade, davon kann ich eh nicht so viel essen
; außerdem an Geburtstagen und an anderen besonderen Tagen, etc. ist mal ein Stück Kuchen, bzw. etwas Alkohol erlaubt; Fruchtjoghurt zählt für mich nicht unter Süßes und ist daher erlaubt) - kein Essen und Trinken unterwegs kaufen
- keine neuen Kosmetik- und Pflegeartikel kaufen (Produkte, die ich täglich benutze und in der Zeit leer gehen, darf ich aber nachkaufen)
- ebenso natürlich auch keine Kleidung, Schuhe, Accessoires, etc.
- keine CDs, DVDs kaufen, weniger (und vor allem bewusster) Fernsehen und nicht ständig als “Hintergrundgeräusch”, weniger Filme/Serien aufnehmen, sowie kein sinnloses im Internet surfen
So, ich hoffe, damit habe ich nun alles abgedeckt, jedenfalls fällt mir gerade nichts mehr ein
Und falls sich wer fragt: Wozu das alles? Ganz einfach, ich neige sehr dazu, wenn es mir nicht gut geht, Sachen anzuhäufen oder zu viel Süßigkeiten zu essen, etc., was ja momentan leider sehr der Fall ist. Durch Konsumfasten möchte ich lernen, meine bisherigen Sachen mehr zu würdigen und mich daran zu erfreuen und soo lang sind 7 Wochen ja nun auch nicht. Hoffe ich
Und da es mittlerweile schon Mittwoch ist, mache ich nun den Laptop aus und ich werde noch ein paar Seiten lesen 
Gute Nacht!
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