Geschrieben: Januar 2012
Meine Ausgabe: deutsch, erschienen 2001, nicht mehr regulär erhältlich (Taschenbuch: 8,90 €), ISBN: 9783423242349, Broschur, 336 Seiten.
Kurzbeschreibung:
Damals, vor langer Zeit … Die Welt ist bevölkert von Zwergen, Elfen und Menschen, den “freien Völkern”, die gemeinsam die Kräfte des Bösen in Schach halten. Eines Tages beschuldigen die Zwerge die Grauen Elfen, ihrem König das Schwert Excalibur geraubt und ihn ermordet zu haben. Die Aufklärung dieser unerhörten Tat muss schnell erfolgen – denn auf dem Spiel steht nichts Geringeres als der Frieden der Welt
WARUM?
Ich habe das Buch nach 154 Seiten abgebrochen.
Während des Lesens habe ich mehrfach gedacht, dass genau dieses Buch sämtliche Klischees und Vorurteile bezüglich (High-)Fantasyromane nur bestätigt, als hätte der Autor eine Strichliste neben sich liegen, die er dann nur noch abhaken muss. SEHR blutig, viele Kämpfe, mehrere Helden, verschiedene Völker, Wanderungen, unglaublich schöne Elfen, die viel Haut (vor allem nackte Schenkel) zeigen, einen ganz bösen Gegner. Check. Nein, danke.
Der Schreibstil wirkt zwar sehr ausführlich, aber trotzdem bleibt alles blass. Die Gegend wird im Detail beschrieben, aber trotzdem kommt mir alles unwirklich und hohl vor. Auch die Charaktere werden sehr genau beschrieben. Leider, erhalten sie keinerlei Tiefe oder eine eigene Geschichte/Vergangenheit, alles bleibt oberflächlich und ich hatte oft Probleme damit, die Personen voneinander zu unterscheiden. Daher konnte ich mit keinem der Personen mitfiebern, sie haben mich nicht interessiert und blieben mir einfach nur fremd und egal.
Und dann der Bösewicht. Der hat nämlich (bisher) keinen Namen, außer dass er nur “Den-der-keinen-Namen-haben-darf” genannt wird. Ähem. Nein, danke. Ohne mich. (Es mag natürlich sein, dass sich das im Laufe des Buches noch ändern kann, aber ich habe keine Motivation, das herauszufinden.)
Daher ist hier Schluss. Die restlichen knapp 200 Seiten (und die zwei Folgebände) erspare ich mir.
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Kurzbeschreibung:
Und genau so ergeht es mir mit “Das Buch ohne Staben” von Anonymus. Ich vermute, als Film wäre die Geschichte toll, aber als Buch überzeugt es mich überhaupt nicht.

