Monthly Archive for Juni, 2010

Ich lese/höre gerade…

Aktuell lese ich nichts, aber ich hoffe, dass mich mein Kopf bald wieder etwas lesen lässt und dann werde ich mit “Sturmwelten 2. Unter schwarzen Segeln” von Christoph Hardebusch anfangen.

Die Reise ins Unbekannte beginnt! Während das schwarze Schiff unerreichbar verloren scheint, verdunkelt sich der Himmel über den Sturmwelten. Eine unglaubliche Flut kündigt sich an, in Corbane bricht ein Sturm los, der alles hinwegzufegen droht. In dieser gefährlichen Zeit schlägt erneut die Stunde des Freibeuters Jaquento. Gemeinsam mit der Offizierin Roxane sticht er in See, um eine magische Katastrophe abzuwenden … Mit „Sturmwelten – Unter schwarzen Segeln“ legt Christoph Hardebusch den zweiten Roman seiner atemberaubenden Saga vor – Abenteuer-Fantasy der neuen Generation!

1. Satz
An die stets wiederkehrenden Schreie hatte er sich längst gewöhnt.

Außerdem noch mit “Skulduggery Pleasant 2. Das Groteskerium kehrt zurück” von Derek Landy. Immerhin muss ich es am Wochenende meinem Freund mitgeben *lach*

Nein, ein normales Leben führt die 13-jährige Stephanie Edgley nicht. Während ihre Freundinnen sich zu Pyjamapartys treffen, verbringt sie ihre Zeit mit einem lebendigen Skelett. Um die Welt zu retten, versteht sich. Denn Stephanie und Skulduggery Pleasant stehen erneut vor einem knochenharten Fall: Baron Vengeous, einer der gefährlichsten Gegenspieler Skulduggerys, ist aus dem Gefängnis geflohen. Er hat einst ein Wesen geschaffen, das die Macht besitzt, die Gesichtslosen zurückzuholen. Nun will der Baron jenes Wesen erwecken – und somit den Weg für das Böse ebnen …

1. Satz
Walküre Unruh taumelte gegen die Brüstung, verlor das Gleichgewicht und war mit einem entsetzten Keuchen von der Bildfläche verschwunden.

Aber wenigstens komme ich momentan mehr zum hören und zwar aktuell zu “Für immer d.i.s.c.o.” von Thomas Hermanns. Ein Tipp von Steffie, und ich werde zum Hermanns-Fan *lach*

INHALT
»Meine Geschichte der Discomusik ist untrennbar von der Geschichte meines Erwachsenwerdens in der deutschen Provinz der siebziger Jahre, dem Umzug in die Großstadt und meinem Weg raus in die große Welt. Es ist eine Liebesgeschichte zwischen mir und einer Art zu fühlen, zu tanzen und zu leben, die mich nie verlassen hat. Von damals bis heute: I feel love!«
Thomas Hermanns ist ein Kind der Disco-Ära und kennt das Phänomen Disco wie kein zweiter. Schon 1977, als »Saturday Night Fever« herauskam, stand er in seinem Jugendzimmer in Nürnberg-Langwasser unter den Postern von John Travolta, Abba und Amanda Lear und träumte davon, einmal im Studio 54 mit Bianca Jagger und Andy Warhol den Hustle tanzen zu dürfen. Hier beschreibt er sein doppeltes Coming-out als Mensch und Disco-Fan, den Soundtrack seiner Jugend und alles was man darüber wissen muss.

1. Satz
Die Wahrheit, über die 70er Jahre vor der Ankunft der Discowelt in der deutschen Provinz, war brutal.

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REZENSION: Kai Meyer – Die Wellenläufer

Infos:
Titel der Originalausgabe: Die Wellenläufer
Band innerhalb der Reihe: Wellenläufer-Trilogie
Genre: Jugendfantasy
Übersetzung: -
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-6456-1
Seiten: 379
Preis: 9,95

Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

Nuja, Kai Meyer zählt mittlerweile zu meinen Lieblingsautoren. Das sagt wohl alles ;)

Kurzbeschreibung des Verlags:

Ein magisches Beben erschüttert die Küsten der Karibik. In den Piratenhäfen werden Kinder mit einem besonderen Talent geboren: Sie können über Wasser gehen.
Vierzehn Jahre später glaubt Jolly, dass außer ihr keine Wellenläufer mehr leben. Bis sie Munk begegnet. Auch er geht auf dem Meer – und kann aus Muscheln einen uralten Zauber wirken. Beide erwartet ein finsteres Schicksal: Mitten im Atlantik dreht sich ein gewaltiger Mahlstrom, dessen Boten Verderben über die Inseln bringen – und Jagd auf die Wellenläufer machen. Nur Jolly und Munk können den Strudel zwischen den Welten schließen. Aber der Weg dorthin ist lang, gefahrvoll und wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellen.

Meine Rezension:

Jolly ist ein 14jähriges Mädchen, die unter Piraten aufgewachsen ist. Ihre Heimat ist das Meer, und so trifft es sich gut, dass sie eine “Quappe” ist, die Letzte, wie ihr immer erzählt wird. Quappen sind Menschen, die die Fähigkeit besitzen über das Wasser laufen zu können. Sie liebt ihr Leben bei den Piraten der “Mageren Maddy” und unter dem Kapitän Bannon und kann sich kein besseres Leben vorstellen.
Munk, der andere Protagonist in diesem Roman, hingegen lebt mit seinen Eltern auf einer kleinen Insel. Sie haben eine Tabakfarm, doch Munk sehnt sich nach etwas Größerem, er will Abenteuer erleben, in die weite Welt hinaus und verkriecht sich gerne ans Meer um seinen Träumereien nachzuhängen, doch seine Eltern sehen das als “unnütz” an und können ihren Jungen nicht verstehen. Munk ist auch eine Quappe, doch das darf niemand wissen, und seine Eltern haben ihm verboten über das Wasser zu gehen.
Als nach einer Seeschlacht Jolly in einer Galeonsfigur an den Strand gespült wird, wird sie von Munk gefunden und gerettet und damit beginnt das erste Abenteuer für Munk, denn Jolly will sich auf die Suche nach Bannon und der restlichen Piratenmannschaft machen…

Ich muss sagen, das Buch habe ich mir eigentlich nur gekauft, weil “Kai Meyer” draufsteht und es ein Fantasybuch ist. Ich hatte keine Ahnung worum es geht, selbst vor dem Lesen nicht, und ich wurde sehr positiv überrascht.
Wenn man Kai Meyer kennt, weiß man eigentlich, dass er sich für seine Bücher immer etwas anderes ausdenkt und so auch hier. Diesmal spielen Piraten, für die ich momentan eine große Schwäche entwickle, eine große Rolle, ebenso wie das Meer. Allein diese Beschreibungen haben mich begeistern können.
Aber nicht nur das, sondern auch die ganzen anderen Wesen, die Kai Meyer in die Geschichte einbaut. Da sind die Klabautermänner, ein Orakel oder aber der Geisterhändler. Etwas was mir überaus gut gefiel, war die Muschelmagie, an der sich Munk oft übt.

Mit Munk und Jolly hat Kai Meyer zwei Figuren geschaffen, die ich sehr authentisch finde. Beide etwa 14 Jahre alt, agieren sie ihrem Alter entsprechend.
Jolly, die kein anderes Leben als das Piratenleben kennt, ist daher natürlich mutig, aufgeweckt, wie man es erwartet, aber durch die neue Situation und die Angst, Bannon verloren zu haben, wirkt sie auch verletzlich und begeht Fehler.
Auch Munk ist alles andere als perfekt. Dadurch, dass ihm seine Eltern verboten haben, auf dem Wasser zu gehen, fehlt ihm die Übung darin. Die Muschelmagie beherrscht er dagegen besser, aber dennoch hat er damit auch ein paar Probleme.
Wie von Kai Meyer gewöhnt, sind auch die Nebenpersonen schön beschrieben und ausgearbeitet, von denen mir vorallem die Piratenprinzessin Soledad gefallen hat.
Die Wellenläufer” ist der erste Band einer Trilogie, daher bleiben noch viele Fragen offen und auch gibt es am Ende einen großen Cliffhanger, der die Spannung auf die weiteren Romane der Reihe nur steigert.
Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen, der Schreibstil zaubert schöne Bilder im Kopf, sodass man sich selbst fühlt, als wäre man gerade in der Karibik.

Mit “Die Wellenläufer” ist Kai Meyer wieder ein fantastischer Jugendroman gelungen, in einem außergewöhnlichen, maritimen Setting mit Piraten bei dem ich voll auf meine Kosten gekommen bin und nun freue ich mich schon sehr auf die weiteren Bände dieser Trilogie, die sicherlich nicht lange subben werden.

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Shoppen…

Letzten Donnerstag bin ich shoppen gefahren, vordergründig ging es um Klamotten, aber natürlich konnte ich in den Buchhandlungen nicht einfach nein sagen ;)

Allerdings gab es für mich nur zwei Hörbücher.
Cecelia Ahern – “Ich schreib dir morgen wieder“. Nach meinem Reinfall mit “P.S. Ich liebe dich“wollte ich von Frau Ahern nichts mehr anrühren *grusel*, aber hier bin ich dann doch schwach geworden. Außerdem wird das Hörbuch von Josefine Preuß gelesen, meiner Lieblingsschauspielerin als ich noch kleiner war *lach* Und ich mag ihre Stimme sooo sehr!
Allzuviel erwarte ich mir hiervon nicht, aber mal schauen…

Tamara hat immer nur im Hier und Jetzt gelebt – und nie einen Gedanken an morgen verschwendet. Bis sie ein Tagebuch findet, in dem ihre Zukunft schon aufgezeichnet ist …
Nach dem Selbstmord ihres Vaters muss die junge Tamara aus ihrem Dubliner Glamour-Leben zu einfachen Verwandten aufs Land ziehen. Ihre Mutter ist vor Trauer über den Tod ihres Mannes kaum ansprechbar, und fernab ihrer Freunde fühlt sich Tamara völlig alleingelassen. Das einzig Interessante an dem abgelegenen Ort, an dem sie jetzt leben muss, scheint die ausgebrannte Ruine des alten Kilsaney-Schlosses. Doch dann entdeckt Tamara ein geheimnisvolles Buch: ein Tagebuch, in dem ihr eigenes Leben aufgeschrieben ist – und zwar immer schon der nächste Tag! Es führt Tamara zu den verborgenen Geheimnissen ihrer Familie und hilft ihr, den Weg zu Liebe und Zukunft zu finden.

Und dann mein Schnäppchen! Ich bin immernoch ganz freudig deswegen *lach*
Malfuria Bd. 1” von Christoph Marzi. Jaa, von Herrn Lieblingsautor! Die Reihe habe ich bereits letztes Jahr begeistert verschlungen (Bd. 1, Bd.2, Bd. 3), aber da das Hörbuch nur 5 Euro gekostet hat, MUSSTE ich es einfach mitnehmen ;)

Inmitten der verschlungenen Gassen von Barcelona lebt Catalina Soleado bei einem alten Kartenmacher. Ein gewöhnliches Mädchen glaubt sie zu sein, doch eines Tages bringt ein fliegendes Schiff die Schatten in die singende Stadt. Unheimliche Gestalten machen Jagd auf das Mädchen. Gemeinsam mit ihrem Gefährten Jordi Marí beginnt für Catalina eine abenteuerliche Flucht. In die Bibliothek der lebenden Geschichten, durch die Katakomben der Stadt bis zur Sagrada Família führt ihre verzweifelte Suche nach Antworten. Erst dort entdecken sie das Geheimnis, das Catalina umgibt, das Geheimnis von Malfuria.

Uuund dann habe ich meinem Freund noch ein Buch gekauft, das ich noch vor ihm lesen darf und daher auch nicht auf den SUB wandern wird ;)
Skulduggery Pleasant Bd. 2. Das Groteskerium kehrt zurück” von Derek Landy. Nunja, Band 1 hatte mich nun nicht wirklich umgehauen, aber mal schauen, vielleicht ist Band 2 ja besser…

Nein, ein normales Leben führt die 13-jährige Stephanie Edgley nicht. Während ihre Freundinnen sich zu Pyjamapartys treffen, verbringt sie ihre Zeit mit einem lebendigen Skelett. Um die Welt zu retten, versteht sich. Denn Stephanie und Skulduggery Pleasant stehen erneut vor einem knochenharten Fall: Baron Vengeous, einer der gefährlichsten Gegenspieler Skulduggerys, ist aus dem Gefängnis geflohen. Er hat einst ein Wesen geschaffen, das die Macht besitzt, die Gesichtslosen zurückzuholen. Nun will der Baron jenes Wesen erwecken – und somit den Weg für das Böse ebnen …

Außerdem kam gerade die Post, mein Gewinn von lovelybooks ist da!
Pärchenabend forever” von Susanne Klingner. Sogar mit Signatur! Juuhuu!
Auf das Buch bin ich schon mehr als gespannt, zumal mir dieses Jahr noch dasselbe bevorsteht, wie im Roman ;)

Una und Per tun es – ein fabelhaft lustiger und ehrlicher Roman über das Zusammenziehen
Una, 29, angehende Modedesignerin, passt ihr Leben ganz gut, auch wenn ihr Chef ein Idiot ist. Sie mag Flohmärkte, ihre Wohnung und Wurst, sie näht nachts gern Kleider und schaut seltsame Filme, und wenn ihr langweilig wird, schiebt sie Möbel hin und her oder räumt auf. Außerdem liebt sie Per.
Per, 30, hantiert beruflich mit Statistiken, spielt begeistert Fußball, kann Fleisch nicht ausstehen und wäscht äußerst ungern ab. Er mag es, wenn Dinge bleiben wie sie sind, und entscheidet im Zweifel lieber später. Ach so: Er liebt Una. Una und Per sind glücklich. Dann ziehen sie zusammen. Und schon geht es los: Una will ein eigenes Zimmer und dass Pers blauer Schrank in den Keller kommt. Per will ein Wohnzimmer und dass sein Gemüse im Kühlschrank nicht neben Unas Fleisch liegen muss. Una will gemeinsame Abendessen und Per nach Hause kommen, wie es gerade passt. Dann, gerade als Per anfängt, Pärchenabende und sein neues Erwachsenenleben zu mögen, macht er einen Fehler und Una bekommt eine E-Mail, die alles in Frage stellt …
Weil sie bei aller Liebe eine Menge Dinge unterschiedlich sehen, erzählen sie diesen Roman aus zwei Perspektiven.

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Ich lese gerade…

Nachdem ich vorhin sehr begeistert “Die Wellenläufer” von Kai Meyer beendet habe, konnte ich mich kaum entscheiden, was ich als nächstes lese. Mittlerweile habe ich mich für “Die Wundernacht des Elfenkönigs” von Vanessa Walder entschieden. Ein paar Seiten sind schon gelesen und ich fühle mich sehr daheim bei Ariane, Theodor und Knaster und hach *liebe*

Kalt ist es im Zauberwald und dunkel. Eine geheimnisvolle Bedrohung überschattet den Zauberwald. Das Ende steht bevor.
Nur eine uralte Prophezeiung verspricht Rettung. Der Elfenkönig muss von einer Braut erwählt werden. Doch welche ist die richtige? Vielleicht Ariane, das Menschenmädchen? Während sich Ariane auf den Weg in den Zauberwald macht, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit…

1. Satz
Es gibt Tage, an denen auch das schönste Frühlingswetter nichts nützt.

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[Kurze Meinung] Isabel Abedi – Lucian

Infos:
Titel der Originalausgabe: Lucian
Band innerhalb der Reihe: -
Genre: Jugendbuch
Übersetzung: -
Verlag: Jumbo
ISBN: 978-3833725357
Spieldauer: 9 Std. 16 Min. (gekürzt)
Preis: Hörbuch: 24,95 (bei audible: 9,95)

Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

Ich liebe das Buch und daher hatte ich den Drang, mir auch das Hörbuch zu kaufen… ;)

Kurzbeschreibung von audible:

Immer wieder taucht er in Rebeccas Umgebung auf: der geheimnisvolle Junge Lucian, der keine Vergangenheit hat und keine Erinnerungen. Sein einziger Halt ist Rebecca, von der er jede Nacht träumt. Und auch Rebecca spürt vom ersten Moment an eine Anziehung, die sie sich nicht erklären kann. So verzweifelt die beiden es auch versuchen, sie kommen nicht voneinander los. Aber bevor sie ihr gemeinsames Geheimnis erfahren können, werden sie getrennt, mit Folgen, die für beide grausam sind. Denn das, was sie verbindet, ist weit mehr als Liebe.
Julia Nachtmann zieht mit warmer und lebhafter Stimme ihre Hörer in eine mitreißende Geschichte hinein, die in berührender Gitarrenmusik von Eduardo Macedo nachklingt.

Meinung zum Hörbuch:

Das Buch zu “Lucian” habe ich bereits 2009 gelesen (Rezi gibt es hier) und daher möchte ich hier nur ein paar Worte zum Hörbuch loswerden!

Das Hörbuch von “Lucian” ist mit fast 10 Stunden sehr lang und auch wenn ich von dem Buch mehr als begeistert war, hatte ich anfangs die Befürchtung, dass es etwas zu lang ist und ich bald das Interesse daran verlieren werde.
Doch das Gegenteil war der Fall. Genau wie beim Buch hat mich auch hier die Geschichte so gefesselt und alles um mich herum vergessen lassen, sodass die fast 10 Stunden doch wesentlich schneller um waren, als ich gedacht hatte.
Allerdings trug nicht nur die wundervolle Geschichte dazu bei, sondern vorallem auch die Sprecherin Julia Nachtmann. Es ist sehr angenehm ihrer Stimme zu lauschen und sie liest die Geschichte genau so vor, wie ich es mir erhofft habe. Ruhig, sanft, beruhigend.
Ein weiteres Highlight des Hörbuch war eindeutig die Gitarrenmusik von Eduardo Macedo, die ab und zu gespielt wurde. Einfach wunderbar.

Ich habe mir das Hörbuch bei audible heruntergeladen, aber ich denke, selbst die 24,95 Euro, die die CDs kosten, sind hiermit sehr gut angelegt. Das Hörbuch ist zwar gekürzt, aber ich finde, alle wichtigen, berührenden Szenen sind dennoch dabei.
Egal ob Buch oder Hörbuch, “Lucian” überzeugt und begeistert in beiden Formen. Wunderbar!

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[Tag 31] Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst

Und nun endlich auch hier, der letzte Tag!
Welches Buch ich genau danach lesen werde, weiß ich noch nicht. Aber auf meinem dringend-zu-lesen-Stapel neben meinem Bett liegen folgende Bücher weeit oben ;)

Vanessa Walder – Die Wundernacht des Elfenkönigs
Christoph Hardebusch – Sturmwelten 2. Unter schwarzen Segeln
Gerd Ruebenstrunk – Arthur und der Botschafter der Schatten
Kai Meyer – Die Muschelmagier / Die Wasserweber
Sebastian Fitzek – Der Augensammler

Nunja, man wird sehen, vielleicht kommt auch was ganz anderes dran und nun wars das mit dem Stöckchen ;)
FERTIG :D

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REZENSION: Michelle Lovric – Melodie der Meerjungfrauen

Infos:
Titel der Originalausgabe: The undrowned child
Band innerhalb der Reihe: -
Genre: Jugendbuch
Übersetzung: Melodie der Meerjungfrauen
Verlag: Loewe
ISBN: 978-3-7855-6870-5
Seiten: 511
Preis: 18,90

Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

Die Nina hatte das Buch im Twitter gezeigt und wegen dem Cover und MEERJUNGFRAUEN wollte ich es haben…

Kurzbeschreibung des Verlags:

Im Sommer 1899 erfüllt sich Teos größter Wunsch. Sie reist mit ihrer Familie nach Venedig, in die Stadt der Gondeln, Kanäle und Palazzi. Doch der Anlass der Reise ist ernst: Venedig droht im Meer zu versinken und Teos Eltern, zwei Wissenschaftler, sollen nach einer Lösung des Problems suchen. Dass ihr Schicksal eng mit der Lagunenstadt verknüpft ist, ahnt Teo nicht – bis ihr der Schlüssel zur geheimen Stadt in die Hände fällt. Das Buch entführt Teo ins Reich der Meerjungfrauen, wo sie bei einer Tasse Seetangkakao schier Unglaubliches erfährt: Laut einer uralten Prophezeiung soll sie dazu auserwählt sein, Venedig zu retten …

Meine Rezension:

Venedig, 1899.
Die 11jährige Teo, die bereits als Baby adoptiert wurde und deren richtiger Name Teodora lautet, möchte unbedingt nach Venedig reisen. Schon immer zieht es sie in diese Stadt und nun, da Venedig im Sterben liegt, geht ihr Wunsch endlich in Erfüllung.
Ihre Eltern und diese von Maria, die mit auf die Reise geht, sind alle Wissenschaftler, die nach Venedig reisen um zusammen mit anderen nach einem Heilmittel für die Stadt zu suchen.
Während die Wissenschaftler die meiste Zeit auf einem Kongress verbringen, sollen sich Maria und Teo eine schöne Zeit dort machen, doch die beiden Mädchen, die sich nicht leiden können, haben bereits früh miteinander ausgemacht, sich nur abends, wenn sie bei ihren Eltern sind, zusammen zu zeigen und tagsüber alleine durch die Stadt zu ziehen.
Doch es kommt alles anders. Als Teo mit ihren Eltern eine Buchhandlung betritt, fällt ihr ein Buch auf dem Kopf, das sie mitnimmt und sogar ihren Namen kennt. Kurz darauf muss Teo ins Krankenhaus, wo bereits viele kranke Kinder sind, doch auch dort wird sie nicht lange bleiben können.
Als sie schließlich als Geist zwischen-den-Welten herumläuft und nur noch Kinder sie sehen können, trifft sie auf den Jungen Renzo und auf die Meerjungfrauen, die sie endlich über ihre Herkunft aufklären können und ihr erzählen, dass nur sie Venedig vor dem Verräter Bajamonto Tiepolo retten kann…

Wenn man das wunderschöne, freundliche Cover und dazu den Inhalt liest, erwartet man hier eigentlich einen schönen, spannenden Jugendroman. Venedig als Setting ist eine tolle Idee und Meerjungfrauen sind in Fantasyromanen auch eher eine Seltenheit. Doch leider hält weder Inhalt noch Cover, was es verspricht.
Das Buch müsste eigentlich etwa ab 12 Jahren sein, doch verständlicherweise hat sich der Verlag wohl dagegen entschieden, sodass es offiziell keine Altersangabe dazu gibt. Nur leider sollte dem Leser irgendwie klar werden, dass diese Geschichte nicht so schön ist, wie sie klingt, sondern vorallem ziemlich düster und Worte wie “Schlächter” und “aufschlitzen” viel und gerne gebraucht werden.
Der Titel “Melodie der Meerjungfrauen” klingt zwar schön und teilweise passend, doch im Nachhinein hätte ich mir gewünscht, wenn es dann auch mehr um die Meerjungfrauen gegangen wäre, doch im Mittelpunkt stehen eindeutig Teo, Maria und Renzo.
Zuerst einmal zu den Charakteren. Maria und Teo sind genau gegensätzlich dargestellt. Beide etwa 11 Jahre alt, doch Teo ist schon immer eine Außenseiterin gewesen, weil sie gerne Bücher liest. Maria ist in der “In-Clique” weil alle Jungs sich nach ihr umdrehen, mit ihr flirten und sie sich lieber um Mode und Kosmetik kümmert, als um Schule. Beide haben Probleme mit ihrer Familie. Während Teo bei Adoptiveltern aufwächst und ihre richtige Herkunft nicht kennt, nehmen Marias Eltern sie nicht wirklich wahr – da kann sie noch so aufgetakelt herumlaufen wie sie will. Und da ist eigentlich schon mein erster Kritikpunkt. Es ist zwar “nur” ein Jugendbuch, aber dennoch ist mir die Charakterisierung der Kinder einfach zu einseitig. Nur weil man liest und nicht die neueste Mode trägt, ist man automatisch ein Außenseiter. Außerdem empfinde ich es als ein wenig übertrieben, dass man sich in dem Alter schon in diesem Maße für Kosmetik, Jungs, etc. interessiert. Sicherlich ein wenig, aber das der ganze Lebensinhalt darauf ausgerichtet ist? Nein, das ist mir zu unglaubwürdig.
Renzo ist ein richtiger Venezianer – wie er immer wieder und überaus stolz erwähnt und man als Leser den Gedanken bekommt, dass anscheinend Menschen anderer Herkunft nicht so viel wert wie Venezianer sind und Venezianer sowieso die besseren Menschen. Vorallem diese ewiglichen Vergleiche zwischen Napoletana und Venezianer hat mich sehr gestört.
Die meistgenannten Worte in diesem Buch sind sicherlich “Schlächter” und “aufschlitzen”. Wer sich nicht mit der venezianischen Geschichte auskennt, bekommt ihr gleich zwei gruselige Gestalten aufgetischt, die die Geschichte düsterer machen, als man denkt.
Ich bin was Gewalt, Blut, etc. angeht, sehr abgehärtet, doch hier hat mich die ständige Erwähnungen von “Kehle durchschneiden”, den “kinderfressenden Schlächter”, etc. mehr als gestört und es war einfach nicht mehr schön. Es werden zwar keine Kinder so brutal umgebracht, die meisten sterben dann wohl eher an der Beulenpest, aber dennoch klang das die ganze Zeit über abschreckend und andere, gemäßigtere Worte, hätten da sicherlich auch ausgereicht.
Das Ende war dann auch nicht sehr zufriedenstellend. Eine Schlacht, in der allerhand Gestalten auftauchen über geflügelte Steinlöwen zu Vampiraalen und dann einem zu positiven Ende, das ich schon recht unglaubwürdig empfinde. Auch sehr schade, dass nicht alle Fragen beantwortet wurden.
Der Schreibstil ist recht einfach und er hat mich ab und zu an ein Kinderbuch erinnert. Dennoch sind manche Formulierungen oder Vergleiche ein wenig seltsam, allerdings ist da dann die Frage, ob das eventuell an der Übersetzung liegt.

Doch die Geschichte war nicht nur schlecht, es gibt auch ein paar Sachen, die ich sehr mochte. Zum einen erstmal das Setting, Venedig. Ich war bisher leider noch nie in dieser Stadt, doch je mehr ich davon lese, umso lieber möchte ich da mal hinreisen und es scheint sich wirklich zu lohnen. Da Teo noch nie in dieser Stadt war, erlebt sie diese auch eher wie ein Tourist, was mir gut gefallen hatte.
Auch ist die Gestaltung innen sehr toll. Neben einem blauen Lesebändchen, gibt es eine Karte über Venedig und im Anhang wird erklärt, welche Sehenwürdigkeiten, die im Buch vorkommen, es noch heute zu sehen gibt und auch über die Geschichte Venedigs wird ein wenig berichtet, bzw. etwas sachlicher erklärt als es im Buch dargestellt wird.

Nichtsdestotrotz hat mich “Melodie der Meerjungfrauen” enttäuscht. Der Inhalt klingt spannend, doch die Umsetzung ist leider misslungen. Und vorallem finde ich es schade, dass Cover und die Geschichte wenig zusammenpassen und daher leider andere Erwarungen gestellt werden…

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[Tag 30] Das Buch, das du zurzeit liest

So, jetzt musste ich ein wenig herumhantieren, denn eigentlich wäre heute bereits Tag 31, aber da ich das Buch von gestern heute ausgelesen habe und ich es blöd finde, ein ausgelesenes Buch hier zu nennen, nur weil ich einen Tag verdöselt habe, verschiebe ich das ganze einfach um einen Tag. Also, heute Tag 30 und morgen dann Tag 31 und dann fertig. Puuh. *verrückt

Momentan lese ich noch nichts. Aber ich werde dann gleich mit “Die Wellenläufer” von Kai Meyer anfangen. Kai Meyer zählt zu meinen Lieblingsautoren und daherh hoffe ich, jetzt endlich wieder ein tolles Buch zu erwischen…aber mal schauen… ;)

Ein magisches Beben erschüttert die Küsten der Karibik. In den Piratenhäfen werden Kinder mit einem besonderen Talent geboren: Sie können über Wasser gehen.
Vierzehn Jahre später glaubt Jolly, dass außer ihr keine Wellenläufer mehr leben. Bis sie Munk begegnet. Auch er geht auf dem Meer – und kann aus Muscheln einen uralten Zauber wirken. Beide erwartet ein finsteres Schicksal: Mitten im Atlantik dreht sich ein gewaltiger Mahlstrom, dessen Boten Verderben über die Inseln bringen – und Jagd auf die Wellenläufer machen. Nur Jolly und Munk können den Strudel zwischen den Welten schließen. Aber der Weg dorthin ist lang, gefahrvoll und wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellen.

1. Satz
Mit weiten Schritten lief Jolly über den Ozean.

Piiiiraten, ahoii! *gg*

Außerdem höre ich momentan “Lucian” von Isabel Abedi. Ich liebe die Geschichte einfach, als Buch, wie auch als Hörbuch…hach… *liebe*
Denn wie ich vor ein paar Tagen leider feststellen musste, haben Hörbücher bei Unwetter und Gewitter eine beruhigende Wirkung auf mich. Und jetzt bin ich für den Notfall sehr gut ausgestattet… *schäm*

Immer wieder taucht er in Rebeccas Umgebung auf: der geheimnisvolle Junge Lucian, der keine Vergangenheit hat und keine Erinnerungen. Sein einziger Halt ist Rebecca, von der er jede Nacht träumt. Und auch Rebecca spürt vom ersten Moment an eine Anziehung, die sie sich nicht erklären kann. So verzweifelt die beiden es auch versuchen, sie kommen nicht voneinander los. Aber bevor sie ihr gemeinsames Geheimnis erfahren können, werden sie getrennt, mit Folgen, die für beide grausam sind. Denn das, was sie verbindet, ist weit mehr als Liebe.
Julia Nachtmann zieht mit warmer und lebhafter Stimme ihre Hörer in eine mitreißende Geschichte hinein, die in berührender Gitarrenmusik von Eduardo Macedo nachklingt.

1. Satz
Der Mittwochabend gehörte uns, Janne, Spatz und mir.

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REZENSION: Axel Hacke – Der weiße Neger Wumbaba

Infos:
Titel der Originalausgabe: Der weiße Neger Wumbaba
Band innerhalb der Reihe: Wumbaba 1
Genre: Humor
Übersetzung: -
Verlag: Antje Kunstmann
ISBN: 978-3-7607-3628-0
Seiten: 64 (Hörbuch: 50,32 Minuten)
Preis: Buch: 9,90 / Hörbuch: 14,90 (bei audible: 9,95)

Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

Die liebe Frau von Saiten hat so sehr von Wumbaba geschwärmt, sodass ich mir die Hörbücher runterladen musste… ;)

Kurzbeschreibung von audible:

“Der weiße Neger Wumbaba” – Axel Hackes kleines Handbuch des Verhörens ist ein sensationeller Erfolg, in wenigen Monaten sind davon 120000 Exemplare verkauft worden, und fast täglich melden die Leser neue Fälle. Da entspannt der Bauer im Märzen seine Rösslein, eine als Czardasfürstin respektive Scharlachwürstchen verkleidete Lehrerin ist unterwegs, und die Wildgänse rauschen bei ihrer unsteten Fahrt doch immer pünktlich um halb acht über des Dichters Kopf nach Norden.
Aber was steckt dahinter, wenn in einem katholischen Kindergarten jeden Morgen das Lied mit dem Refrain “Lasset uns gemein sein” angestimmt wird? Axel Hackes “Kleines Handbuch des Verhörens” jetzt endlich auch zum Hören, mit neuen Verhörern vom Autor aufs Schönste zum Klingen gebracht.

Meine Rezension:

Axel Hacke schreibt eine Kolumne mit dem Titel “Das Beste aus meinem Leben” für die Süddeutsche Zeitung. Eines Tages war ein Artikel über die Kunst des Verhörens darunter.
Sicherlich ist es schon jedem passiert, dass man ein Lied mitsingt, aber nicht jedes Wort versteht, bzw. andere Worte versteht, als eigentlich gesungen wird. So verstand Herr Hacke aus dem Lied “Der Mond ist aufgegangen” anstatt die Zeile: “und aus den Wiesen steiget / der weiße Nebel wunderbar”, lieber “und aus den Wiesen steiget / der weiße Neger Wumbaba”. Auf diesen Artikel hin erreichten ihn viele Leserbriefe, sodass er genug Material hatte, um das kleine (Hör)Buch des Verhörens zu schreiben.

Ich habe mich für die Hörbuchversion des Buches entschieden und ich bin begeistert. Viele der genannten Lieder oder Gedichte kannte ich nicht, aber dennoch musste ich bei vielen Lachen und eigentlich konnte ich erst wieder aufhören mit Lachen, als die 50 Minuten, die das Hörbuch kurz ist, zu Ende waren. Natürlich benennt Herr Hacke nicht nur den Verhörer der einzelnen Personen, sondern auch wie es richtig heißt, sodass auch derjenige, die es “richtig” verstanden haben, dennoch mitlachen und es nachvollziehen können. Darunter auch der Klassiker “I believe in Miracle” oder was ich auch sehr amüsant war, dass jemand aus “Fronleichnam” das “Frollein Leichnam” gemacht hat. Außerdem gibt es auch viele witzige Anekdoten dazu, wo mir vorallem die “Würger-Szene” im Gedächtnis geblieben ist.

Das Hörbuch wird von Axel Hacke selbst gelesen. Er hat nicht nur eine sehr schöne Stimme, sondern liest das Hörbuch auch noch perfekt vor. Er betont an den richtigen Stellen und nutzt alle verschiedenen Höhenlagen der Stimme, sodass das Hörbuch ein wahrlicher Genuss wird. Aber dennoch ist es besser, wenn man es nicht grad in der Bahn oder an sonstigen öffentlichen Plätzen hört.

Ich kann dieses Hörbuch nur sehr empfehlen. Wer mal wieder aus Herzen lachen will, der sollte sich dieses Hörbuch besorgen und der Stimme von Herr Hacke lauschen – aber Vorsicht, es macht süchtig! Man kann erst das Hörbuch ausstellen, sobald es zu Ende ist! Und nun bin ich froh, dass es noch zwei Fortsetzungen dazu gibt, die ich auch bereits habe ;)

(Übrigens Frau von Saiten hat darüber eine Bücherplauschsendung mitgemacht, die es wirklich lohnt anzuhören! Falls das noch nicht alle getan haben ;) )

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[Tag 29] Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???

Gute Frage, da ich mir mittlerweile abgewöhnt habe, Buch mit Film zu vergleichen. Zwei verschiedene Medien und es ist sicherlich schwer, z.B ein 500 Seiten Buch in einen 2 Stunden Film zu packen und alles Wichtige zu berücksichtigen. Aber bei einer Verfilmung, bei der ich mich wirklich geärgert habe? *verwirrt*

Richtig geärgert nicht, aber ich mochte die Verfilmung von “Das Parfum” nicht, ich bin sogar dabei eingeschlafen!
Das Buch von Patrick Süskind liebe ich, gehört zu meinen Lieblingsbüchern, aber das ist sicherlich eines der Bücher, bei dem ich mich frage: Warum hat man das verfilmt?
Für mich eine Sache der Unmöglichkeit. Ebenso empfand ich es bei der Verfilmung von “Schlafes Bruder” von Robert Schneider.
Diese beiden Bücher “wirken” vorallem durch die Sprache, da können manche Bilder im Film noch so schön sein…

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