Monthly Archives: Januar 2011

Eine Reise nach Neuseeland…

Nachdem ich mich vorhin vom Fräulein Jensen verabschieden musste, werde ich es mir gleich mit einem schönen Schmöker gemütlich machen, der mich hoffentlich nicht nur etwas von der Lernerei ablenkt, sondern auch von der Kälte draußen.

Julie Peters – Das Lied der Sonnenfänger

Neuseeland, 1894: Die Familie O’Brien flieht vor Hunger und Not aus Irland ans andere Ende der Welt. Emily, die Tochter, überhört den Ruf ihres Herzens und geht eine Ehe ein, die sie fast ins Verderben stürzt. Kann sie der Dunkelheit entkommen, die sich auf ihr Gemüt senkt? Ihre Schwägerin Siobhan fürchtet sich vor allem – vor der Wildnis, vor ihrem Ehemann, vor den Eingeborenen. Dann begegnet sie dem Maori Amiri, der tiefe Gefühle in ihr weckt. Doch ihre Leidenschaft beschwört eine Katastrophe herauf…

1. Satz
Das Auge des Vogels blinkte träge.

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ABGEBROCHEN: Justina Robson – Willkommen in Otopia

Infos:
Titel der Originalausgabe: Keeping it real
Band innerhalb der Reihe: Lila Black 01
Genre: Fantasy/Science-Fiction
Übersetzung: Willkommen in Otopia
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-442-24467-6
Seiten: 416
Preis: 7,95

Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

Der Inhalt klang interessant, daher hatte ich es mir mal ertauscht.

Kurzbeschreibung:

Lila Black – Unbeschreiblich weiblich und schwer bewaffnet!

Seit jenem Tag im Jahre 2015, da eine verheerende Explosion in einem texanischen Forschungszentrum das Gewebe des Universums zerrissen hat, ist auf der Erde nichts mehr wie zuvor. Denn die Explosion hat Tore zu anderen Sphären geöffnet – magischen Sphären, in denen Elfen, Dämonen und noch viel fremdartigere Wesen hausen. Sechs Jahre nach diesem Ereignis erhält Spezialagentin Lila Black – zur Hälfte ein junges, gut aussehendes Mädchen, zur Hälfte eine erbarmungslose stählerne Kampfmaschine – den Auftrag, einen Elf zu beschützen. Doch wie soll das gehen – wenn sie sich noch nicht einmal der Herrschaft über den eigenen Körper sicher sein kann … ?

Meine Rezension:

Lila Black, die Protagonistin in „Willkommen in Otopia“, muss als Bodyguard für einen Elfen, seines Zeichen berühmter Rockstar, herhalten. Was sich für den Cyborg Lila, die man nach einem Unfall nur dadurch retten konnte, indem man ihr künstliche Bauteile einbaute, anfangs nach einem einfachen Job anhört, entwickelt sich nach und nach zu einer wesentlich anstrengenderen und komplizierteren Aufgabe…

Kurz vorweg: Ich habe es nicht geschafft, dieses Buch zu Ende zu lesen, sondern es bei etwas mehr als die Hälfte abgebrochen und ich bezweifle sehr, dass ich es jemals wieder zu Hand nehmen werde. Die Grundidee des Romanes finde ich zwar immernoch recht interessant, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.
„Willkommen in Otopia“ ist, wie man nach dem Inhalt schon sehen kann, eine Mischung aus Fantasy und Science-Fiction. Während ich Fantasy sehr gerne lese, kann ich mit Science-Fiction eher wenig anfangen und daher wollte ich, um etwas mehr in das Genre reinzuschnuppern, es einfach mal mit einem Roman probieren, der beides beinhaltet.

Die Welt, die Justina Robson hier erstellt, mag zwar interessant klingen, bleibt aber für mich auch eher oberflächlich. Die Handlung ist etwa im Jahr 2021 angesiedelt, sechs Jahre zuvor gab es eine große Explosion, die die Ebenen der Welt durcheinander gebracht hatte und somit Elfen, Dämonen und andere Wesen auf die Erde gelangen konnten. Aber trotz allem ist die Welt, in der Lila Black lebt, hochtechnisiert und äußerst modern, auch wenn ich mir dahingehend ein wenig gewünscht hatte, dass das etwas „kritischer“ angesehen worden wäre.
Die Charaktere bleiben allesamt sehr blass und geraten leicht in Vergessenheit. Alleine aus der Figur der Lila Black hätte man viel machen können, immerhin ist sie ein Cyborg, kein richtiger Mensch mehr, sondern zum Teil Mensch und zum anderen Teil eine Maschine. Zwar versucht die Autorin diese innere Zerrissenheit ab und zu etwas anzusprechen, aber leider kann ich ihr das nicht so recht abnehmen und trotz Versuche wirkt Lila Black mehr als starke Maschine und nicht mehr wirklich menschlich, auch wenn die sich anbahnende, vorhersehbare Liebesgeschichte wahrscheinlich mehr das Gegenteil bezwecken möchte.
Aber auch die Elfen, Dämonen, und andere Wesen, die im Buch vorkommen erscheinen mir einfach nur in das Buch hineingeworfen zu sein, damit das Wort „Fantasy“ auch mehr auf das Buch passt.

Die Autorin setzt für ihre Geschichte mehr auf Action, als auf Gefühle, etc., was mich, ehrlich gesagt, sehr schnell gelangweilt hatte, sodass ich ab und zu manche Szenen eher nur überlesen habe um auf spannendere Stellen des Buches zu stoßen, doch spätestens als ich das Wort „Elfensex“ gelesen hatte, zusammen mit dieser albernen Wette, auf die sich Lila eingelassen hatte, musste ich mir eingestehen, dass es mit mir und Lila Black einfach nicht funktionieren wird und es besser ist, das Buch wegzulegen, denn die Richtung, die das Buch anzunehmen scheint, liegt mir gar nicht.

Da ich das Buch, wie gesagt, nicht zu Ende gelesen habe, verzichte ich auf eine Bewertung.

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Und weiter geht’s mit der Liebe…

Nachdem mir “The secret dreamworld of a shopaholic” von Sophie Kinsella überraschenderweise wirklich gut gefallen hatte, mache ich mal weiter in dem Genre, solange ich noch Lust dazu habe. Zumindest noch für ein Buch lang.
Und zwar werde ich eventuell heute noch, oder spätestens morgen früh im Zug mit Fräulein Jensen und die Liebe von Anne Hansen anfangen. Ich bin schon sehr gespannt darauf :) Und ich mag das Cover, sehr sogar.


Hannah Jensen hat einen Traum. Genauer: einen Traummann. Noch genauer: Sie hat eigentlich sehr, sehr viele Traummänner. Sie liest ein Buch eines hoffnungsvollen Nachwuchsautors und denkt sich: Wer mit so viel Esprit und Fantasie formulieren kann, muss ein wunderbarer Partner sein. Sie geht in ein Musical und verliebt sich unsterblich in die Stimme der männlichen Hauptrolle. Sie sieht “Stars in der Manege” im Fernsehen, und schon bewundert sie den Mut des Mannes, der so souverän die Löwen bändigt. Kurz: Hannah Jensen träumt Luftschlösser und hat kein Auge für das Glück vor ihrer Nase. Bis ihrer Freundin Pia der Kragen platzt: “Du triffst jetzt deine zehn Märchenprinzen, und wenn da keiner dabei ist, fängst du bitteschön an, dich für normale Jungs zu interessieren!”So macht sich Hannah Jensen auf, den Löwendompteur Martin Lacey, den Soap-Star Joscha Kiefer, den Gedankenleser Thorsten Havener, den Stabhochspringer Tim Lobinger, Comedian Bernhard Hoecker und andere “Traummänner” mehr tatsächlich zu treffen. Wird sie ihren Mann fürs Leben finden?

1. Satz
Ich verliebe mich jeden Monat so viele Male, wie ein Zugvogel die Flügel schlägt, um von Europa in die Sahara zu fliegen.

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Vorurteile abbauen…?

Es ist bereits der 22.1. und damit der Januar fast schon um, also wird es Zeit für das erste englische Buch und hierfür habe ich mir “The secret dreamworld of a shopaholic” von Sophie Kinsella ausgesucht. Eigentlich ja so gar nicht meins. Denn bei den meisten “Frauenbüchern” ist es so, dass sie von mir zwar angeschafft werden, aber dann entweder im SUB “verschimmeln”, aussortiert, oder angelesen und abgebrochen werden. Aber vielleicht schafft es ja Becky mich umzustimmen.
Und immerhin – das Buch ist so schön rosa <3 Und es sind Taschen drauf ;)


Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: Die erfolgreiche Finanzexpertin, die anderen Menschen in Geldfragen kompetent zur Seite steht, kann keinem Schnäppchen widerstehen. Nun steckt sie in einer schweren finanziellen Krise und droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen muss…

1. Sätze
OK. Don’t panic. Don’t panic. It’s only a VISA bill. It’s a piece of paper; a few numbers. I mean, just how scary can a few numbers be?

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REZENSION: Heide Solveig Göttner – Die Priesterin der Türme

Infos:
Titel der Originalausgabe: Die Priesterin der Türme
Band innerhalb der Reihe: Die Insel der Stürme Band 1
Genre: Fantasy
Übersetzung: -
Verlag: Piper
ISBN: 3492750044
Seiten: 431
Preis: nur noch gebraucht erhältlich

Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

Durch Seychella natürlich ;)

Kurzbeschreibung:

Die Bewohner der Stadt Caláxi werden vor einer verheerenden Katastrophe gewarnt. Doch die Menschen trauen der Überbringerin der Nachricht, dem Mädchen Lillia mit den türkisfarbenen Augen, nicht; denn sie fürchten, Lillia bringe das Ende der Zeit. Einzig Amra, die Dienerin des Totengottes Antiles, nimmt sich Lillias an. Als auch noch die kriegerischen Nraurn angreifen und Lillias Herausgabe verlangen, scheint das Unheil unabwendbar. Der Auftakt zum Zyklus »Die Insel der Stürme«, der die Leser bis zum Schluss gefangen halten wird.Gefährliche Abenteuer, faszinierende Charaktere – eine Entdeckung für alle Freunde epischer Fantasy.

Meine Rezension:

Amra lebt in der großen Stadt Caláxi, die auch selbst als „die Freundliche“ bekannt ist. Amra ist die Laîren der Stadt Caláxi und daher ist es ihre Aufgabe sich um die Kranken zu kümmern und die Toten in die andere Welt zu geleiten. Aus diesem Grund darf sie von anderen selbst nicht berührt werden oder sie selbst gesunde Menschen anfassen.
Eines Tages wird der kleine Bruder des ersten Reiters Gorun ermordet aufgefunden und kurze Zeit später ein Mann aus dem befeindeten Norden mit einem Kind aufgegriffen, von denen vermutet wird, dass sie an dem Mord schuld sind. Doch das Besondere an dem Kind sind ihre türkisblauen Augen. Es sind die Augen eines verlorenen Kindes, die im Süden normalerweise sofort umgebracht werden, da sie nach einer alten Prophezeiung das Ende der Zeit bringen. Und so kommt es auch, denn das Mädchen, Lillia, warnt die Einwohner von Caláxi vor einer großen Katastrophe, die kommen wird.
Als Amra, Gorun und der Mann aus dem Norden, Jemren, diese Katastrophe nur knapp überleben, machen sie sich auf den Weg herauszufinden, was es mit Lillia wirklich auf sich hat.

„Die Priesterin der Türme“ ist der Auftakt der „Die Insel der Stürme“-Trilogie und war somit auch mein erstes Buch von Heide Solveig Göttner. Zwar hat der Roman nur knapp 400 Seiten und ist für einen epischen Fantasyroman recht kurz, aber dennoch wirkt die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, sehr komplex und faszinierend.
Die Insel ist seit vielen Jahrhunderten in den Norden und Süden durch eine Schlucht geteilt und somit haben die Menschen, die dort wohnen nichts miteinander zu tun und haben sich in all den Jahren unterschiedlich entwickelt und dies merkt man sehr gut an den Hauptcharakteren. Während Gorun und Amra beide in Caláxi leben, einer Stadt im Süden, sind ihnen die Götter, Legenden und Prophezeiungen ihrer Vorfahren sehr wichtig und handeln danach, hingegen der Fremde aus dem Norden, Jemren, für so etwas nicht viel übrig hat und schon alleine dadurch für Misstrauen bei ihnen sorgt.
Das Buch ist in insgesamt drei Teile gegliedert, in denen immer eine andere Hauptperson im Mittelpunkt steht und der Leser mehr über die jeweilige Motivation, Gefühle von Amra, Gorun und Jemren erfährt, was mir sehr gut gefallen hatte. Lediglich Lillia bleibt dem Leser ein Rätsel, auch wenn es im Laufe des Buches mehrere Vermutungen gibt, was es mit ihr auf sich haben kann.

Die Atmosphäre des Buches hat mir sehr gut gefallen, passend zu dem Buch ist es eher ruhig, genauso wie auf große Schlachten oder detaillierte Grausamkeiten verzichtet wird. Dennoch bleibt die Handlung stets spannend, sodass man das Buch am liebsten an einem Stück lesen will. Auch der bildgewaltige Schreibstil war äußerst angenehm zu lesen.
Und auch wenn dies der erste Band einer Trilogie ist, endet das Buch nicht mit einem bösen Cliffhanger, sondern hat ein zufrieden stellendes Ende, auch wenn natürlich noch viele Fragen offen bleiben und ich mich schon darauf freue, die nächsten Bände zu lesen.

Zum besseren Verständnis gibt es im Anhang des Buches ein Personenverzeichnis und auch ein Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe dieser Welt erklärt werden und ich oft manches noch mal nachgeschlagen hatte. Am Anfang des Buches gibt es auch noch eine schöne Karte, die ich mir während des Lesens angesehen habe.

„Die Priesterin der Türme“ ist ein wunderbarer Fantasyroman, der mich sehr begeistern konnte und nicht nur durch eine faszinierende Welt, sondern auch durch die verschiedenen Charakterzeichnungen besticht. Und ich bin froh, noch zwei weitere Bände vor mir zu haben.

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