Tsugumi Ohba & Takeshi Obata – Death Note

Death Note Bd. 12

Serie: Band 1 – 12 (+ Bd. 13 „How to read“)

Gelesen: Dezember 2014 – Januar 2015

Bewertung: 2/5

VORSICHT! SPOILER FÜR DIE GESAMTE REIHE VORHANDEN!

„Death Note“ liegt eine äußerst spannende und faszinierende Idee zugrunde. Was wäre, wenn es ein Notizbuch gäbe, indem man nur einen Namen hineinschreiben müsste und die Person stirbt? Der Protagonist in dieser Manga-Reihe ist Light Yagami, der eben so ein Notizbuch, Death Note, findet. Er möchte eine Welt ohne jegliche Kriminalität erschaffen und bringt somit sämtliche Verbrecher um. Natürlich bleibt das nicht lange unentdeckt und schon beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Light und der japanischen Polizei, angeführt von dem geheimnisvollen L.

Den ersten Band habe ich noch voller Faszination und Spannung verschlungen – die nachfolgenden Bände eigentlich nur noch um zu wissen, wie es weitergeht. Die Personen waren mir recht egal, Light ist von anfang an sehr unsympathisch und mir zu überschlau. Und im Laufe der Reihe wird das noch schlimmer. L ist teilweise ganz amüsant und witzig, aber auf Dauer doch etwas nervig. (Wobei seine Nachfolger noch schlimmer sind *augenroll*) Die Todesgötter, vor allem Ryuk, durch den Light das Death Note bekommen konnte, bringen da wenigstens noch etwas Humor in die Reihe.
Und dann war da ja noch Misa. Ich frage mich echt, was den Autoren da bloß eingefallen ist. Misa ist so ziemlich die einzige weibliche Person in der Reihe. Und einfach nur total naiv und blöd. Sie ist Light so verfallen, dass sie einfach alles für ihn tut, ihm total hörig ist und aargh -_- Anfangs kann man das vielleicht noch ihrem jugendlichem Alter zuschreiben, aber sie entwickelt sich in der gesamten Reihe einfach nicht. Kein Stück. Und das finde ich einfach nur traurig. Aber gut, immerhin weiß ich, dank Band 13, warum es Misa überhaupt gibt.

Wie kam es zur Erschaffung von Misa?

Ein Manga nur mit Männern wäre langweilig gewesen, weshalb ich ein hübsches Mädchen auftreten lassen wollte. Das ist alles.

Death Note Bd. 13, How to read, S. 62.

Ja, „Death Note“ hat sicherlich seine guten Seiten. Es ist, auch wenn die Handlung oftmals auf der Stelle bleibt, spannend und schnell zu lesen. Lights Taten regen durchaus zum Nachdenken an und es gibt viele überraschende Wendungen. Am Ende jeden Kapitels gibt es ein paar Regeln über den Gebrauch des Death Notes, was ich sehr interessant zu lesen fand, was sich die Autoren da ausgedacht haben. Denn die Idee ist wirklich gut ausgearbeitet worden.

Possibly Related Posts:


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.