Reihe: Merle-Zyklus Band 1
Seiten: 272
ISBN: 3453873955
“Die fließende Königin” ist der erste Band des Merle-Zyklus.
Die 14-jährige Merle wird zusammen mit der blinden Junipa, die ein Jahr jünger ist als Merle, in die Spiegelwerkstatt von Arcimboldo gebracht, da die beiden Mädchen dort als Lehrlinge arbeiten sollen. Merle und Junipa sind beides Waisenkinder und wurden bereits früh von ihren Eltern ausgesetzt. Schnell werden die zwei Mädchen Freunde und Merle fühlt sich verpflichtet, Junipa, die nicht sehen kann, zu beschützen.
Merle freundet sich ebenfalls mit einem Jungen aus der Webwerkstatt von Umberto an, Serafin. Eines Tages belauschen Merle und Serafin ein Gespräch, das nicht für ihre Ohren bestimmt ist und das Abenteuer beginnt.
Als ich mir das Buch ausgesucht hatte, hatte ich Lust, auf einen schönen und spannenden Jugend-Fantasy-Roman und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte spielt in einem magischen Venedig. Zwar war ich noch nie in Venedig, aber durch die bildhafte Sprache konnte ich mir alles sehr vorstellen. Die Ideen, wie Meerjungfrauen mit Haifischgebissen, steinerne (fliegende) Löwen, etc. haben mir sehr gut gefallen. Zwar ist das Buch relativ dünn und ich habe es innerhalb eines Tages gelesen, kann man aber sehr leicht in die Welt von Merle eintauchen und möchte am liebsten dort bleiben. So ging es mir zumindest.
Die verschiedenen Charaktere empfand ich als sehr glaubhaft und sie sind mir schnell ans Herz gewachsen. Viele Sachen haben mir Tränen in die Augen getrieben und das ein oder andere mal musste ich auch welche vergossen.
Das Ende ist offen, sodass man am besten Teil 2 schon bereit haben sollte.
Kai Meyer hat hiermit einen wundervollen Trilogie-Auftakt geschaffen, der mich sehr verzaubert hat.




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