Kikuji ist sofort fasziniert von ihr.
Getrieben von Schuldgefühlen und inneren Konflikten bringt Frau Oota sich schließlich um. Und übrig bleiben Kikuji und Fumiko, die sich in der Trauer etwas annähern und Chikako, die immernoch möchte, dass er Yukiko heiratet.
Kikuji fühlt sich nach dem Tod von Frau Oota hin und her gerissen zwischen der schönen Yukiko und Fumiko, doch eine wirkliche handelnde Entscheidung fehlt, bis zum Ende, wo es scheinbar bereits zu spät ist.
Kawabata lässt durch seine Erzählweise und Beschreibungen Bilder entstehen und die Geschichte fließt vor dem “inneren” Auge dahin. “Tausend Kraniche” ist ein ruhiger Roman voller Sehnsucht und Melancholie. Für manche wird dieser kurze Roman sicherlich langweilig erscheinen, denn sehr viel Handlung beinhaltet der Roman nicht. Doch mich hat er, von der ersten Seite an, in seinen Bann genommen und ich konnte kaum aufhören zu lesen.
Von Kawabata werde ich sicherlich noch mehr lesen.
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