Meine Ausgabe: englisch, erschienen 2004, ca. 8,20 €, ISBN: 9780689865190, Taschenbuch, 537Seiten.
Übersetzung: “Crank”
Kurzbeschreibung:
Kristina Georgia Snow is the perfect daughter: gifted high school junior, quiet, never any trouble. But on a trip to visit her absentee father, Kristina disappears and Bree takes her place. Bree is the exact opposite of Kristina — she’s fearless.
Through a boy, Bree meets the monster: crank. And what begins as a wild, ecstatic ride turns into a struggle through hell for her mind, her soul — her life.
Was ich davon halte…
…in Kronen:
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…in Worten:
Von Ellen Hopkins wollte ich schon länger etwas lesen. „Crank“ stand zwar auf meiner Liste eher weiter unten, da ich mit dem Thema Drogen eher wenig anfangen kann und ich daher versuche dem Thema lieber aus dem Weg zu gehen, aber als es mir dann trotzdem sehr preisgünstig begegnet ist, konnte ich trotzdem nicht widerstehen.
Zumal Ellen Hopkins ihre Bücher in Versform schreibt, was mich von vornherein sehr interessiert hatte. Bisher kannte ich nur zwei Romane von Lisa Schroeder, die ebenfalls diese Form benutzt, doch im Vergleich dazu wirkt Hopkins Schreibstil wesentlich ausgereifter und „tiefer“.
In „Crank“ geht es um die 17jährige Highschool-Schülerin Kristina. Sie hat immer gute Noten und ist sehr beliebt. Doch das ändert sich, als sie ihren Vater besuchen fährt, den sie jahrelang nicht gesehen hatte. Und dort kommt nicht nur ihre andere „Persönlichkeit“ Bree zum Vorschein, sondern sie knüpft auch erste Kontakte mit dem anderen Geschlecht und vor allem mit Crank. Das passiert auch gleich am Anfang des Romans. Ich muss ehrlich sagen, dass es mir teilweise irgendwie zu schnell und auch zu „einfach“ ging. Aber andererseits erklärt die Autorin bereits in der Autorennotiz, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert, denn ihre eigene Tochter war drogenabhängig.
Und obwohl ich mit dem Thema Drogen nicht viel am Hut habe, war ich doch von der ersten Seite an sehr gefesselt und in die, ja, fürchterliche Geschichte um Kristina/Bree und Crank hineingezogen. Mir ist es schwer gefallen, das Buch zuzuklappen und am liebsten hätte ich es an einem Stück gelesen. Denn auch wenn die Geschichte von Kristina alles andere ist als schön ist, hat ein kleiner Teil in mir trotzdem auf etwas Positives gehofft.
Ich fand die Geschichte an vielen Stellen sehr berührend. Durch die Ich-Perspektive wirkt alles noch realistischer und drastischer.
Das Auffällige und vermutlich auch besondere an „Crank“ ist die Form, in der es geschrieben ist. Versform. Die Autorin bringt, verglichen mit einem „normalen“ Roman, nur wenige Worte auf einer Seite unter, oftmals in verschiedener Anordnung, sodass nicht ganz klar ist, von wo man lesen muss, denn auch andere Leseweisen würden inhaltlich Sinn ergeben, oder die Wörter ergeben ganze Motive. Und ehrlich gesagt, fällt mir dazu nur ein Wort ein: Fabelhaft! Wenn der Schreibstil hier genau in ihren anderen Büchern auch ist, dann ist es schon alleine deswegen äußerst lesenswert.
Einerseits war es zwar manchmal verwirrend, aber insgesamt hat es hier wirklich gut zum Inhalt gepasst. Jedes Wort am richtigen Fleck, und die teils „komplizierte“ Schreibweise hat, wie ich finde, den schwierigen Inhalt nur nochmal mehr verdeutlicht.
Was ich noch erwähnen möchte. Ganz am Anfang des Buches, zumindest in der englischen Ausgabe, gibt es eine Autorennotiz. In der schreibt Ellen Hopkins, dass das Buch eben auf den Erlebnissen mit ihrer Tochter basiert, aber auch gleich schon wie das Buch ausgehen wird. Wer nicht wissen will, wie das Buch endet und sich überraschen lassen will, der sollte die AUTORENNOTIZ NICHT VORHER LESEN. Ehrlich gesagt finde ich es auch ein wenig blöd, dass man sowas nicht einfach auf die letzte Seite drucken kann, aber gut.
Abschließend…
„Crank“ ist der Auftakt einer Trilogie, denn in „Glass“ und „Fallout“ geht es auch um Kristina und nach diesem Buch bin ich nun schon sehr gespannt, wie es mit ihr weitergehen wird. Denn „Crank“ wird ganz gewiss nicht mein einziges Buch von Ellen Hopkins bleiben. „Glücklicherweise“ klingen ihre anderen Bücher aber auch alle sehr interessant.
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Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?
Durch die Schwärmerei von Miss Bookiverse ^-^
Wie lange musste es auf dem SUB liegen?
1 Monat. Höchstens.
SUB/Wunschliste in Gefahr?
Ja. Neben den beiden Nachfolgern “Glass” und “Fall Out” stehen auch weitere Romane der Autorin auf meiner Wunschliste, z.B. “Impulse” oder “Identical”.
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