ABGEBROCHEN 01/12: Michel Birbæk – Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das Mehr

~ Geschrieben: Januar 2012 ~
Meine Ausgabe: deutsch, erschienen 2004, nicht mehr regulär erhältlich (TB: 7,99 €), ISBN: 9783785715482, Hardcover, 429 Seiten.
Kurzbeschreibung:
Der falsche Film, der richtige Ort, die richtige Frau.

Viktor ist Drehbuchautor und irrt mit Survivaltasche, Laptop und jeder Menge Liebeskummer durch die Stadt. Sein Leben? Ein falscher Film. Die Richtige finden? Ja, aber wie … Sein Lieblingsfilm? Notting Hill, aus aktuellem Anlass, doch dazu später mehr. Seine große Leidenschaft? Das Meer. Mehr noch als Gracia, Patrizia und Lena. Jedenfalls vorerst.
Bis eine sehr, sehr alte Frau und Freundin ihm auf einer coolen Schrebergartenparty die Augen öffnet für das, was am Ende wirklich zählt.

WARUM?

Nach 109 Seiten abgebrochen.

Da ich mir vor kurzem vorgenommen hatte mich nicht mehr durch ein Buch zu quälen, ist jetzt hier Schluss. Ich habe einfach keine Verbindung zum Buch, mir sind die Charaktere egal und besonders stört mich der unsympathische Protagonist.
Bisher ist so ziemlich wenig passiert und mich langweilt es einfach. Und selbst der Schreibstil ist keineswegs toll, dass ich deswegen weiterlesen wollen würde. Der Humor ist nicht meiner und ich denke, prüde bin ich nicht, aber dieses ständige Erwähnen von “Vögeln”, “Poppen”, “Lecken”, etc. ist einfach nicht meins, ebenso das ganze Gefeiere allein auf den ersten 100 Seiten. Mag sein, dass das Buch noch besser wird, aber es ist einfach nicht meins.

“Wenn das Leben ein Strand ist, sind Frauen das Mehr” ist bereits mein zweiter Versuch mit Michel Birbæk. “Nele & Paul” hatte ich mal als Hörbuch gehört und das konnte mich damals schon nicht recht überzeugen, daher bezweifel ich, dass mich der Autor auf den verbleibenden 300 Seiten das könnte. Insbesondere nicht, wenn ich bei Sätzen wie “Schließlich breaken wir schwer atmend.” (S. 88) hängen bleibe und ich minutenlang überlegen muss, was mir der Autor damit sagen will. (Und ja, ich kann Englisch und ich lese relativ viel in der Sprache, aber dieser Mischmasch sagt mir einfach gar nicht zu.)

Daher belasse ich es jetzt damit. Mir ist meine Lesezeit einfach zu kostbar um sie zu vergeuden und mich durch Bücher zu quälen, die einfach nicht meinem Geschmack entsprechen.

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