Meine Ausgabe: deutsch, erschienen 2010, 8,95 €, ISBN: 9783894253677, Taschenbuch, 251 Seiten. Gelesen im März 12.
Kurzbeschreibung:
Lila Ziegler macht mal wieder keine halben Sachen. Nachdem sie zwei Wochen daran gearbeitet hat, ihren Beziehungsschmerz zu betäuben, begibt sie sich in eine Klinik zur Entgiftung. Dort wird sie Zeugin, wie eine junge Putzfrau an einem Herzinfarkt stirbt. War das tatsächlich ein natürlicher Tod? Dreist bewirbt sich Lila auf die frei gewordene Stelle und erhält ein sehr widersprüchliches Bild von der Verstorbenen: liebevolle Mutter oder nymphomanisches Flittchen? Hilfsbereite Kollegin oder karrieresüchtige Zicke?
Wieso, weshalb, warum…
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Bereits über zwei Jahre ist es nun her, dass ich mit “Der 13. Brief” die Bekanntschaft mit Lila Ziegler und Danner gemacht habe. Und auch wenn mich der erste Band schon nicht ganz überzeugen konnte, wollte ich trotzdem gerne den nächsten Band lesen.
Und auch in diesem Fall muss ich leider sagen, hat mir nicht alles so gefallen. Es gab wieder viele Sachen, die auf mich doch etwas unglaubwürdig wirken. Alleine schon, dass sich die zwanzigjährige Lila einfach so fast 10 Jahre älter macht – nur dank einer Brille, Klamotten und etwas Schminke. Und auch so ging mir ihre neue Rolle als Putzfrau, bzw. Leiterin der Putzkolonne in einem Krankenhaus einfach zu glatt. Selbst Dinge, mit denen sie sich nicht auskennt, meistert sie wieder als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Lila wirkt so einfach viel zu perfekt auf mich, leider.
Ein wenig schade fand ich auch, dass Danner, den ich in “Der 13. Brief” besonders ins Herz geschlossen hatte, leider erst im letzten Drittel des Buches auftaucht. Und auch die anderen Bekannten haben hier nur einen ganz kleinen Auftritt. Aber vielleicht (hoffentlich!) ändert sich das wieder im nächsten Band.
“Hämatom” ist wieder aus der Sicht von Lila geschrieben, jugendlich, locker und lässt sich dabei schön zwischendurch lesen. Ich wurde wieder sehr gut unterhalten, der Fall war spannend und ich konnte viel miträtseln, ohne auf den Täter zu kommen. Ich habe das Buch fast an einem Stück gelesen, da ich es einfach nicht aus der Hand legen wollte. Und der Humor kommt natürlich auch nicht zu kurz. Gerade wenn es um Krankenhäuser geht, kann man das wirklich gut überspitzt darstellen.
Abschließend…
Auch wenn ich von “Hämatom” wieder nicht ganz begeistert bin, so mag ich Lila und Danner ziemlich gerne. Der nächste Fall “Fliege machen” liegt auch schon bereit, um verschlungen zu werden. Und im September ist bereits der nächste Band “77 Tage” erschienen, für Nachschub ist also gesorgt
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Wie wäre es dann mal mit dem nächsten Buch 77 Tage? Auch daran mag man etwas finden, was einem nicht passt. Aber man erfährt sehr viel über den Alltag unserer Pflegekräfte und zumindest mich hat das Buch zum Weiterlesen angespornt.