04/2016

EinhornGelesen:
Outcast, Vol. 1: Im Reich der Finsternis von Robert Kirkman. 3/5
Outcast, Vol. 2: Unermesslicher und endloser Zerfall von Robert Kirkman. 2/5
Ich erinnere mich : Beirut von Zeina Abirached. 4/5
Katzen! – Band 1: Katz-Cha-Cha von Brrémaud. 2/5
California Dreamin‘ von Pénélope Bagieu.
Lindbergh: Die abenteuerliche Geschichte einer fliegenden Maus von Torben Kuhlmann. 4/5
Jane, der Fuchs & ich von Fanny Britt. 4/5
Das hier ist kein Tagebuch von Erna Sassen. 3/5
Mädchenmeute von Kirsten Fuchs. 3.75/5
Wytches, Buch 1 von Scott Snyder. 3.5/5

Gehört:
Was ich sonst noch verpasst habe : Stories von Lucia Berlin. 2/5
Momo (Hörspiel) von Michael Ende. 5/5
Alea Aquarius. Der Ruf des Wassers von Tanya Stewner. 3/5
Bad Fat Broads. ♥
Welcome To Night Vale. ♥

Gesehen:
The 100. Staffel 2. 3.5/5
Doctor Who. Staffel 7. 4/5
Ich trauere ja noch etwas Amy und Matt Smith hinterher ;_;
Orphan Black. Staffel 3. 4.5/5
Habe ich erwähnt, wie sehr ich Tatiana Maslany liebe? *-*
Girls. Staffel 4. 2/5
Das Ende war super (also, quasi die letzte Szene ;)), aber ansonsten dachte ich die meisten Folgen über nur WTF?!
Persepolis. 4/5
The Breakfast Club. 3/5

Geklickt:
Internationales Literaturfestival Berlin
This Couple Had A Superhero Wedding And It’s The Sweetest Thing You’ve Ever Seen

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VERFILMUNG: Persepolis

PersepolisEs ist eine gefühlte Ewigkeit her, seit ich „Persepolis“ von Marjane Satrapi las. „Persepolis“ ist ein Comic, der die Kindheit und Jugend von Marjane Satrapi während und nach der Revolution im Iran erzählt.
Mittlerweile habe ich auch sämtliche Comics von Satrapi gelesen und ich muss sagen, dass „Persepolis“ das erste Werk war, das ich von ihr las und mir insgesamt immernoch ihr liebstes Werk ist.
Umso erfreuter war ich natürlich dann auch, als ich entdeckte, dass „Persepolis“ bereits 2007 verfilmt wurde. Die deutsche Version wurde u.a. mit Jasmin Tabatabai, die 2008 für ihre Leistung den Deutschen Preis für Synchron erhielt, synchronisiert.
„Persepolis“ ist ein animierter Film und in schwarz-weiß gehalten, und hat mich von der Machart direkt wieder an den Comic erinnert. Wie im Comic selbst, gibt es Szenen, die durchaus sehr charmant und amüsant sind, aber auch Szenen, die sehr düster und traurig sind.

Wie nah die Verfilmung am Comic dran ist, kann ich nicht sagen, dazu liegt meine Lektüre von „Persepolis“ schon viel zu lange zurück. Aber ich habe den Film sehr gerne gesehen und war etwas verwundert, wie schnell doch 91 Minuten vergehen können.

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03/2016

Gelesen:
Berliner Mythen von Reinhard Kleist. Ich mag Reinhard Kleist sehr gerne, und von den Mythen kannte ich bisher noch keine, also bis auf die mit den Rosinenbomber natürlich. 4/5
Einfach die Welt verändern : 50 kleine Ideen mit großer Wirkung von We are what we do. Gut gestaltet, inhaltlich nichts neues. Gestört hat mich das überflüssige fatshamen (z.B: „im Stehen sieht man dünner aus“) 2/5
Szenen einer drohenden Heirat : ein voreheliches Memoir von Adrian Tomine. Ganz nett und unterhaltsam, aber schon sehr typisch. 3/5
Das Spiel der Schwalben von Zeina Abirached. Das hat mich vom Zeichenstil etwas an Marjane Satrapi erinnert. Aber habe ich sehr gemocht, besonders am Ende ist mir aufgefallen, wie ich doch mit der Geschichte mitgefiebert habe. 4/5
Year of Yes: How to Dance It Out, Stand In the Sun and Be Your Own Person von Shonda Rhimes. Bis auf zwei Dinge, die ich nicht mochte, habe ich das Buch gerne gelesen. 3/5

Gehört:
Nur ein Tag von Gayle Forman. Eigentlich ganz ok, ich mochte den Mittelteil, aber da ich Willem als Arsch empfinde, hat die Love Story für mich nicht so funktioniert… 2/5
Welcome to Night Vale. ♥
Bad Fat Broads. Vorhin die Folge 0 gehört, sehr unterhaltsam.
Was ich sonst noch verpasst habe : Stories von Lucia Berlin. Noch nicht ganz durch, aber bisher einfach nicht meins…

Gesehen:
The DUFF. Zugegeben, nach 26 Minuten habe ich aufgegeben. Sehr schlecht. Sehr. Sehr. Sehr.
Fear the walking dead. Gefühlt besser, als mittlerweile „The Walking Dead“, aber ansonsten nur ganz ok. (Warum die Serie allerdings FSK 18 hat, während „The 100“ „nur“ FSK 16 frage ich mich aber schon. Letztere finde ich ja wesentlich brutaler…)
The 100. Staffel 2. Spannend und bisher besser als Staffel 1. Wenn auch sehr brutal D:

Getan:
♦ Gearbeitet.

Geklickt:
Annoyed Librarian (besonders den Artikel „Spacemakers Invade Kansas Schools“ fand ich ääh…sehr unterhaltsam)

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Shonda Rhimes – Year of Yes : How to Dance It Out, Stand In the Sun and Be Your Own Person

Ich erinnere mich noch genau, an die allererste Folge von „Grey’s Anatomy“, die ich jemals sah. Ich konnte mit Krankenhausserien noch nie was anfangen, aber als mein 18-jähriges Ich abends im TV durchzappte, blieb ich bei der Stelle stehen, an denen drei junge Frauen in braunen Kleidern in eine Kirche/Trauungssaal kamen und eine nur sagte „It’s over. So over.“ Eine der nächsten Szenen zeigte, wie ich heute natürlich weiß, eine großartige Sandra Oh als Cristina Yang in einem wunderschönen Brautkleid, die weint und dringend aus dem Kleid raus muss, während sie „I am free“ sagt und Ingrid Michaelson „Keep Breathing“ singt. (3×25) Und die Szene hat sich in mir so eingebrannt, dass ich seit diesem Tag keine einzige Folge „Grey’s Anatomy“ verpasst habe. Acht (bzw. 9) Staffeln und 9 Jahre später, nach sämtlichen schwerwiegenden Katastrophen, Tode von Lieblingscharakteren und mittlerweile einem vollendeten Serienableger („Private Practice“) hat sich meine damalige Begeisterung noch immer nichts gelegt. Stattdessen fing ich anfang des Jahres mit einer anderen Serie an, obwohl ich mit Krimiserien ebenfalls wenig anfangen kann, aber „Grey’s Anatomy“, „Private Practice“ und „How to get away with murder“ (und natürlich „Scandal“, aber die Serie habe ich bisher noch nicht gesehen) haben eines gemeinsam: ihre Schöpferin Shonda Rhimes. Shondaland.

Ende 2015 veröffentlichte Shonda Rhimes ihr erstes Buch „Year of Yes : How to Dance It Out, Stand In the Sun and Be Your Own Person“ und natürlich war mir von vornherein klar, dass ich das Buch werde lesen müssen. Ich wusste bisher nichts über Shonda Rhimes, natürlich kannte ich ihren Namen, ihre erfolgreichen Serien, aber ansonsten? Nichts. Umso erfreuter war ich, als ich mit „Year of Yes“ anfing und mich direkt in manchen Stellen ihres Buches wiederfinden konnte.

That seems like a much better plan than going out in public with every nerve ending in my body screaming.
This is who I am.
Silent.
Quiet.
Interior.
More comfortable with books than new situations.
Content to live within my imagination.
(11% des eBooks)

Shonda Rhimes beschreibt, wie sie ein Jahr versuchen will, zu allem, was sie ängstigt, erschreckt, einfach ja zu sagen. Sie geht zu Veranstaltungen, zu denen sie ansonsten nie gegangen wäre, hält Reden vor tausenden von Menschen und weiß, dass das alles aufgenommen und später für noch mehr Menschen im Internet anzusehen sein wird. Aber es geht nicht nur um ihr berufliches Leben, sondern auch, ja dazu zu sagen, Prioritäten zu verschieben, die ihr Privatleben, ihre Kinder betreffen. Sie erzählt davon, dass sie ohne ihre Nanny total aufgeschmissen wäre, wie wichtig, ihr ihre Kinder, aber auch ihre Arbeit ist, und wie schwierig es manchmal ist, bei beidem wichtige Dinge verpassen zu müssen. Shonda Rhimes hat hier definitv viel wichtiges zu sagen, dem ich allerdings nicht immer zustimmen würde. Und genau das ist der Grund, warum ich „A Year of Yes“ nicht völlig begeistert beenden kann, wie ich mir in der ersten Hälfte sicher war. Es liest sich zum Teil sehr empowernd und Shonda ist es wichtig, allen und vor allem ihren Kindern zu zeigen, dass man auch als Frau und besonders als Woman of Color erfolgreich und selbstbewusst sein kann.
Und was ich auch liebte: die Anspielungen auf ihre Serien, besonders „Grey’s Anatomy“. Amelias (♥) posing like a superhero ist eine meiner absoluten Lieblingsszenen und ich könnte Rhimes stundenlang zuhören, wenn sie über Cristina Yang erzählt.

Schwierig finde ich es allerdings, Wenn Rhimes sagt „#StopPretendingHashtagsAreTheSameAsDoingSomething“ (30%), weil ich im ersten Moment denke, dass das aus einer eher privilegierten Sicht kommt. Denn nein, nicht jede_r hat die Möglichkeit, etwas zu „machen“, sei es aufgrund einer beHinderung, Reichweite, etc. Auch kann ein Hashtag Anlass dazu sein, dass ein Thema in der Öffentlichkeit ankommt oder Gleichgesinnte im Netz zu finden, die Möglichkeit, sich durch dieselben Erfahrung anderer weniger allein zu fühlen

Und leider, wenn Shonda Rhimes „Yes to My Body“ sagt, meint sie nicht, wie ich hoffte (und ich wohl „zuviel“ fatacceptance gelesen habe), sich und ihren dicken_fetten Körper zu akzeptieren, sondern abzunehmen. Wenn sie schreibt, dass der Sicherheitsgurt im Flugzeug ihr nicht passt, hätte ich gehofft, dass sie später dazu laut wird und andere dieser „Peinlichkeit“ entgehen können. Leider bekam ich den Eindruck, dass Rhimes denkt, dünn = gesund = fit = stark, und Dicksein wurde eher negativ konnotiert, z.B. ihr geht es schlecht, so isst sie und wird dicker. Und das ist so problematisch und ich wünschte, Rhimes hätte dieses Kapitel einfach weggelassen, gerade auch, weil es durchaus triggernd für EDs sein kann und „Yes to My Body“ einfach inhaltlich etwas ganz anderes suggeriert. Zumal sich dick_fett und gesund und stark sein, nicht ausschließt. Punkt. (Und es ist genauso ok, dick und ungesund zu sein, weil jede_r selbst über seinen_ihren Körper entscheidet.)

Fun Fact: Während ich das schreibe läuft „Where does the good go“ von Tegan and Sara.

Gelesen im Juli 2016.
eBook.
Bewertung: 3/5

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TRAILER: A Monster Calls

(CN Krebs, Tod)

If you speak the truth, the monster whispered in his ear, you will be able to face whatever comes.

„A Monster Calls“ von Patrick Ness (nach einer Idee von Siobhan Dowd) las ich zum ersten Mal im Februar 2013. Zwei Monate, nachdem mein Papa starb. Und wie Conors Mutter erkrankte auch mein Papa an Krebs. Vielleicht ist das ein Grund, warum mir Conors Geschichte so nahe ging? Weil ich ihn so gut verstehen konnte, weil vieles, was er durchmachte, mir genauso oder sehr ähnlich erging? Weil „A Monster Calls“ zwar tieftraurig, aber zu der Zeit auch so tröstlich war? Und erst Ende letzten Jahres habe ich das Hörbuch gehört und auch dieses Mal hat mich die Geschichte wieder berührt und begeistert.

Seit gestern gibt es endlich einen großartigen Trailer, der mir Gänsehaut und Tränen bereitet. Und der verspricht, dass „A Monster Calls“, das am 03.11.2016 ins Kino kommt, eine großartige Verfilmung wird. Und ich kann es kaum erwarten ♥

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