REZENSION: Umberto Eco – Der Name der Rose

Seiten: 658
ISBN: 3423105518

Klappentext:

Daß er in den Mauern der prächtigen Benediktinerabtei an den Hängen des Apennin das Echo eines verschollenen Lachens hören würde, das hell und klassisch herüberklingt aus der Antike, damit hat der englische Franziskanermönch William von Baskerville nicht gerechnet. Zusammen mit Adson von Melk, seinem etwas tumben, jugendlichen Adlatus, ist er in einer höchst delikaten politischen Mission unterwegs.
Doch in den sieben Tagen ihres Aufenthalts werden die beiden mit kriminellen Ereignissen und drastischen Versuchungen konfrontiert: Ein Mönch ist im Schweineblutbottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, ein dritter wird tot im Badehaus gefunden. Aber nicht umsonst stand William lange Jahre im Dienste der heiligen Inquisition. Das Untersuchungsfieber packt ihn. Er sammelt Indizien, entziffert magische Zeichen, entschlüsselt Manuskripte und dringt immer tiefer in ein geheimnisvolles Labyrinth vor, über das der blinde Seher Jorge von Burgos wacht …

Meine Meinung:

William und Adson sollen herausfinden, wer für den Tod des Mönchs Adelmus von Otranto verantwortlich ist. Doch während ihres Aufenthaltes sterben noch weitere Mönche und William und Adson kommen einem großen Geheimnis auf die Spur.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Debatten um die Armut Christi, sowie die Kirchen- und Ketzergeschichte des 13./14. Jahrhunderts fand ich sehr interessant, wobei es manchmal auch ein paar Längen gab, die ich etwas überflogen habe, da ich doch wissen wollte, wer hinter den ganzen Morden steckt.
Dennoch werde ich das Buch bestimmt nochmal lesen und dann wiederum mehr auf die geschichtlichen und philosophischen Aspekte achten.
Bewundernswert fand ich, die genaue Beobachtungsgabe von William wie seine Schlussfolgerungen und ich muss sagen, ich bin bis zum Ende eigentlich im Dunkeln getappt, wer denn der Mörder ist.
Ich gebe

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REZENSION: Jostein Gaarder – Das Orangenmädchen

ISBN: 3446203443
Seiten: 188

Klappentext:

Georg hat seinen Vater kaum gekannt. Er starb, unheilbar krank, als Georg vier war. Doch plötzlich, elf Jahre später, ist da ein Brief. Der Vater hat ihn an den “großen” Sohn geschrieben und wie durch ein Wunder taucht er genau zum richtigen Zeitpunkt auf. Es ist ein Abschiedsbrief, natürlich, aber vor allem erzählt er von der hartnäckigen und bisweilen komischen Suche des Vaters nach einem geheimnisvollen Orangenmädchen – es ist die Geschichte einer großen Liebe. Für Georg ist die Lektüre des Briefes erst nur eine Reise in die Vergangenheit. Bis er begreift, dass es auch um seine Zukunft geht. Bald wird auch er sich fragen müssen, wie er es mit der Liebe und dem Leben hält. Der Vater kann ihm keine Antworten mehr geben. Aber er konnte ihm die richtigen Fragen stellen.

Meine Meinung:

Georg lebt zusammen mit seiner Mutter und ihrem Freund Jorgen und deren gemeinsame Tochter Miriam in Humlevei, Oslo. Georgs Vater ist vor 11 Jahren gestorben und er hat so gut wie keine Erinnerung an ihn.
Bis eines Tages der Brief entdeckt wird, den sein Vater kurz vor seinem Tod für Georg geschrieben hat. Der Brief erzählt die Geschichte des Orangenmädchens, die sein Vater zum ersten Mal in einer Straßenbahn gesehen hatte und seitdem nicht mehr vergessen konnte. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, die seine eigenen Regeln hat und ein trauriges Ende nimmt.
Ein schönes Buch über Liebe und Leben, teils lustig, aber auch traurig.
Das Buch besteht aus zwei Geschichten, einmal dem Brief von Georgs Vater und zum anderen Georgs Gedanken.
Leider muss ich etwas abziehen, da ich anfangs etwas schwer in die Geschichte hineingekommen bin und mich das Gerede über dieses Teleskop nicht interessiert hat. Aber dennoch, als ich in der Geschichte drin war, konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen und hat mich danach sehr zum Nachdenken angeregt und von daher gibt es von mir

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REZENSION: Ildikó von Kürthy – Herzsprung

Seiten: 247
ISBN: 3805207115

Klappentext:

Nun gut, vielleicht hätte sie seine Mailbox nicht abhören sollen. Und vielleicht hätte sie erst mit ihm reden müssen, bevor sie seine Anzüge mit Rotwein übergießt.
Aber seien wir ehrlich: Harmonie wird doch sowieso völig überbewertet.
Sie haut ab. Setzt sich ins Auto mit ihrem Hund und ihrem gebrochenen Herzen.
Sie will Rache.
Vielleicht auch Sex.
Und außerdem wird sie morgen 32.
48 Stunden im Leben der Amelie Puppe Sturm, die aus Versehen wieder Single ist und endlich das tut, womit sie sonst immer nur gedroht hat.

Meine Meinung:

Puppe denkt, dass ihr Freund sie betrügt und verlässt Hals über Kopf die Wohnung, während er noch schläft. Natürlich unternimmt sie vorher noch einen kleinen Racheakt.
Puppe, die eigentlich Amelie Sturm heißt, wird so von allen genannt, obwohl sie bereits 32 Jahre ist.
Sie besitzt zusammen mit ihrer Freundin ein Café.
Unterwegs ruft sie gleich einen Freund an, schwul und Frisör , der ihr sofort auf einem Autobahnrasthof eine neue Frisur zaubert und natürlich Champagner und Kaviar dabei hat.
Ich habe mich bei einem Buch noch nie so gelangweilt wie mit dem. Ich musste die ganze Zeit den Kopf schütteln und ich hatte immernoch Hoffnung, dass die Frau nicht so dämlich ist, wie sie sich verhält.
Frauen können nicht Autofahren, nur Puppe kann es. Frauen provozieren Autounfälle, sind für Stau verantwortlich, ihre wichtigsten Dinge im Leben (bzw. ihrer Meinung nach von jeder Frau): Kleidung, Body-Mass-Index, Männer, Klatsch, Image.
Nur blöd, dass ihre beste Freundin da heraus fällt und sogar einen Opel Astra fährt
Natürlich darf sie nicht für ihr Café Werbung machen, dass hat Puppe ihr verboten, schließlich will Puppe solche Menschen nicht haben, ist ja schon schlimm genug, das ihre beste Freundin sich so benimmt.
Das Ende war, meiner Meinung nach, sehr vorhersehbar und ich habe mir die ganze Zeit gewünscht, dass Frau Kürthy sich was gutes hat einfallen lassen…aber natürlich nicht.
Das Buch ist das schlechteste und langweiligste Buch, was ich bisher gelesen habe.
Ich gebe 1, da sich das Buch schnell durchlesen lässt.

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REZENSION: Jonathan Stroud – Bartimäus. Das Amulett von Samarkand

Seiten: 540
ISBN: 3570127753

Kurzbeschreibung (amazon):

“Dämonen sind überaus heimtückisch. Sie fallen dir in den Rücken, sobald sich ihnen auch nur die geringste Gelegenheit dazu bietet. Hast du verstanden?” Und ob Nathanael verstanden hat. Er weiß genau, was es mit der Macht von Dämonen auf sich hat. Aus diesem Grund hat er sich ja für Bartimäus entschieden, den 5.000 Jahre alten, ebenso scharfsinnigen wie spitzzüngigen Dschinn. Nathanael braucht einen mächtigen Mitspieler für seinen Plan, denn er will sich rächen! Der Auftrag an Bartimäus ist klar: Er soll das Amulett von Samarkand stehlen, das im Besitz von Simon Lovelace ist. Doch Nathanael hat keine Ahnung, wie gefährlich dieses Amulett ist. Bevor er und Bartimäus sich versehen, geraten sie in einen reißenden Strudel mörderisch-magischer Intrigen.

Meine Meinung:

Nathanael beschwört den Dschinn Bartimäus herauf. Der kleine, hochnäsige Junge möchte, dass Bartimäus das wertvolle Amulett von Samarkand stiehlt, um sich an der Person zu rechnen. So der Plan, doch alles kommt ganz anders.
Denn das Amulett ist nicht das einzige Problem, mit dem sie sich herumschlagen müssen.
Das Buch erzählt zwei Geschichten/ Sichtweisen, einmal Nathanaels und Bartimäus.
Nathanael ist mir nie wirklich sympathisch geworden, er ist mir zu eingebildet und von sich überzeugt. Allerdings ist es ja nichts schlechtes, wenn einem eine Person unsympathisch ist.
Bartimäus hingegen finde ich klasse, aufgrund seiner ironischen Art musste ich immer sehr lachen.
Ich freue mich schon auf den 2. Teil und gebe  5

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REZENSION: Eoin Colfer – Artemis Fowl

Seiten: 240
ISBN: 3471772510

Klappentext:

Artemis Fowl ist erst zwölf Jahre, aber ein genialer Meisterdieb. Mit einem Trick gelangt er in den Besitz des Buches der Elfen und entdeckt ein Geheimnis, von dem kein Mensch etwas ahnte: Tief unter der Erde haben sie überlebt, die Elfen und Gnome, Kobolde und Feen aus den Märchen.
Doch als er mit einem Haufen Feengold die Ehre seiner Familie retten will und Holly Short vom Polizeikorps der Unterirdischen gefangen nimmt, erkennt Artemis, mit was für einem gefährlichen Gegner er sich eingelassen hat.

Meine Meinung:

Artemis Fowl lebt mit seiner Mutter, die nicht ganz bei Verstand ist und den Dienern Juliet und Butler in einem großen Anwesen. Die Familie Fowl ist immer ungesetzlich gewesen und so ist auch Artemis keine Ausnahme. Nur anders als bei seinen Vorgängern will er an das Gold der Elfen und um das zu erreichen, entführt er auch eine Elfe.
Nun bangen alle Unterirdischen um ihre Zukunft, denn Artemis kennt all ihre Geheimnisse, die er jederzeit ausplaudern kann.
Die Geschichte an sich war gut, bis auf das Ende, da war mir dann doch etwas zu viel Action.
Doch was mich mehr störte, war Artemis. Sobald etwas Spannung aufkam, wurde es durch ihn wieder zerstört, da er sich bei allem total sicher war und fast alles direkt nach seinem Plan verlief.
Aber ansonsten war es gut und ich vergebe 3,5

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