REZENSION: Wolfgang & Heike Hohlbein – Elfentanz

Seiten: 478
ISBN: 3551361789

Klappentext:

Als Timo, der zum Stamm der Helder gehört, auf einem seiner Streifzüge durch die Wälder einen riesengroßen, schuppigen Gorm entdeckt, ist es klar: Die dunkle Prophezeiung wird sich erfüllen. Ahriman, der finstere Herrscher des Bösen, versucht die Macht an sich zu reißen, der Gorm ist nur ein Vorbote davon. Timo soll den Kampf mit dem Schuppentier aufnehmen, sein Volk hat ihn dazu auserwählt. Doch kann er bezwingen, was allen unbesiegbar erscheint?

Meine Meinung:

Das Buch fängt schon alleine mit der Widmung gut an (Für alle, die das Träumen noch nicht verlernt haben).
Obwohl ich selten Fantasy lese, bin ich gut in die Geschichte hineingekommen.
Die Hauptfigur Timo ist auserwählt, den Kampf zwischen Gut und Böse auszutragen und nur er kann den gefährlichen Ahriman besiegen. Ahriman selbst taucht erst am Schluss auf, aber sein Handlanger Hun Came verbreitet zusammen mit Daewas und Gormen Angst und Schrecken unter den Völkern und haben es besonders auf Timo abgesehen.
Timo und seine Eltern wollen die Menschen vor der Gefahr warnen, doch die glauben ihnen kein Wort, weil es solche Wesen nicht gibt und machen sich auf zu den Elben.
Als Timo im Verlauf des Buches seine Eltern verliert, steht er alleine da, doch bekommt er jede Menge Hilfe von den Elben und Elfen bis zum letzten Kampf, der doch anders aussieht, als erwartet. Während die Elben Ahriman mit Hilfe von Krieg und Gewalt auslöschen wollen, wird Timo verkündet, dass man Gewalt nicht mit Gewalt besiegen kann, aber wie soll er das den Elben verständlich machen? Und vorallem wie sollen sie verstehen, dass das alles nur eine große Falle von Ahriman war?
Ich finde, das Buch ist gut gelungen und spannend. Da es für Jugendliche gedacht ist, ist die Sprache „einfach“ gehalten, was aber natürlich nicht störend ist.
3,5

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REZENSION: Annika Holm – Hilf mir, Mathilda!

Seiten: 113
ISBN: 3423620757

Klappentext:

Mathilda versteht überhaupt nichts mehr: Warum ist Marie immer so komisch? Mal ist sie wütend und unausstehlich, dann wieder so wie früher. Schließlich erfährt Mathilda den wahren Grund. Sie will ihrer Freundin unbedingt helfen. Doch wie?

Meine Meinung:

Marie und Mathilda sind beste Freundinnen und gehen zusammen in die vierte Klasse. Plötzlich ist Marie wie ausgetauscht, sie benimmt sich völlig anders. Sie ist sehr gereizt und streitet sich oft mit ihrer Mutter. Mathilda versteht das nicht, was ist nur mit ihrer besten Freundin los?Maries Mutter erzählt Mathilda schließlich, dass sie sehr krank ist und operiert werden muss.
Als ihre Mutter schließlich stirbt, verhält sich Marie sehr abweisend gegenüber Mathilda, doch Mathilda gibt nicht auf, sie will schließlich für ihre Freundin da sein. Zusammen versuchen sie, ihren Tod zu überwinden.
Doch dann tut sich das nächste Probelm auf. Marie hat in Stockholm keine Verwandten. Der nächste Verwandte, ihr Vater, den Marie kaum kennt, wohnt in Göteborg. Aber Marie will ja gar nicht umziehen und Mathilda hat Angst ihre beste Freundin zu verlieren. Was sollen sie bloß machen?
Das Buch ist recht kurz (113 Seiten) und lässt sich gut lesen. Es ist aus der Sicht von Mathilda geschrieben und man „leidet“ mit ihr mit.
+

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REZENSION: Jostein Gaarder – Das Weihnachtsgeheimnis

Seiten: 271
ISBN: 3446177094

Klappentext:

Joachim will einen Adventskalender. Doch alle sind bereits ausverkauft – bis auf einen. Der Buchhändler, bei dem er steht, weiß selbst nicht, wie dieses alte, handgearbeitete Stück in seinen Laden kommt. Joachim ist überglücklich. Zu Hause öffnet er das erste Fenster. Heraus fällt ein kleiner, eng beschriebener Zettel. Die Geschichte, die Joachim entziffert, erzählt von einer seltsamen Pilgerreise, die in Norwegen in einem weihnachtlichen Kaufhaus mit dem Verschwinden eines kleinen Mädchens beginnt. Jeden Tag gibt es einen weiteren Zettel mit der Fortsetzung der Reise. Sie führt immer weiter zurück bis nach Betlehem zur Geburt des Jesuskindes. Aber wer hat die Zettel im Adventskalender geschrieben, und wer ist das kleine Mädchen? Detektivisch finden Joachim und seine Eltern immer mehr heraus, aber die Lösung bekommen sie erst am 24. Dezember.

Meine Meinung:

In dem Buch „Das Weihnachtsgeheimnis“ werden zwei Geschichten erzählt, einmal die von Joachim, der jeden Tag ein Fenster am Adventskalender aufmacht, in dem nicht nur ein Bild ist, sondern auch ein Zettel mit einer anderen Geschichte. Und zwar ist es die Geschichte um die kleine Elisabet, die in der Weihnachtszeit hinter einem Glockenlamm herläuft und damit fängt die Reise an. Elisabet reist zusammen mit dem Schaf von Norwegen nach Betlehem, aber auch zurück in der Zeit, zu Jesu Geburt. Unterwegs schließen sich ihnen immer mehr Leute an, Engel, Schafe, Hirten, etc.
Doch das ist nur die eine Seite. Joachim ist fasziniert von Elisabets Geschichte und auch sehr verwirrt. Während sein Vater von vornherein denkt, dass die Geschichte nur ausgedacht ist, glaubt Joachim, dass noch mehr dahinter steckt. Außerdem wissen sie von einem Bild, das Anfang der 60er Jahre von einer Elisabet gemacht wurde von der Joachim annimmt, dass diese Elisabet auch die Elisabet aus dem Adventskalender ist. Zu dritt versuchen sie das Rätsel zu lösen…
Ich find, das Buch ist sehr gut, es ist spannend und lässt sich sehr leicht lesen. Dadurch, dass es in 24 Kapitel eingeteilt ist, sind die sie relativ kurz. Außerdem durch die Zeitreise, erfährt man auch viel geschichtlichen bzw. christlichen Hintergrund , aber immer portionsweise und nicht zu viel.

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