Infos:
Titel der Originalausgabe: Black Out
Band innerhalb der Reihe: Black Out Bd. 1
Genre: Jugendthriller
Übersetzung: -
Verlag: Arena
ISBN: 978-3-401-06062-0
Seiten: 461
Preis: 17,95
Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?
Das Thema hat mich interessiert.
Kurzbeschreibung des Verlags:
Christopher ist auf der Flucht. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Serenity ist er unterwegs in der Wüste Nevadas. Irgendwo dort draußen muss Serenitys Vater leben, der Visionär und Vordenker Jeremiah Jones, der sämtlicher Technik abgeschworen hat, nachdem er erkennen musste, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen kann. Doch eine Flucht vor der Technik – ist das heute überhaupt möglich? Serenity ahnt bald, auf was und vor allem auf wen sie sich eingelassen hat. Denn der schwer durchschaubare Christopher ist nicht irgendjemand. Christopher hat einst den berühmtesten Hack der Geschichte getätigt. Und nun ist er im Besitz eines Geheimnisses, das dramatischer nicht sein könnte: Die Tage der Menschheit, wie wir sie kennen, sind gezählt.
Meine Rezension:
Christopher ist auf der Flucht, er sucht den weltweit gesuchten Terrorist Jeremiah Jones, der ihm und der restlichen Welt helfen soll. Denn Christopher gehört zu den sogenannten „Upgrader“, er hat einen Chip im Kopf, durch diesen er mit der Kohärenz gleichgeschaltet ist. Doch Christophers Chip scheint kaputt zu sein, denn er kann diesen einfach abschalten und dadurch gelingt es ihm zu fliehen. In den USA trifft er Jones Tochter Serenity, die ihn zuerst für übergeschnappt hält, aber nachdem er sie beschützt, will sie und ihr Bruder Kyle Christopher helfen, ihren Vater zu finden.
Nachdem ich mehrere positive Meinungen zu dem neuen Buch von Andreas Eschbach gelesen hatte, wollte ich es auch mal mit dem mir bisher unbekannten Autor probieren. Allerdings kann ich mich den Lobeshymnen nicht ganz anschließen.
Die Thematik des Buches ist definitv sehr interessant und spannend und gar nicht mal so unrealistisch, wenn man sich vor Augen führt, zu was die Technik mittlerweile bereits fähig ist. Allerdings liegt hier auch mein erster Kritikpunkt. Mir wäre es lieber gewesen, wenn ein ungefähres Jahr angegeben worden wäre. So las es sich, als könnte die Geschichte genauso gut in diesem Jahr spielen – was für mich aber noch etwas zu weit hergeholt ist. Da hätte ich mir eine engere Eingrenzung gewünscht und selbst wenn es das Jahr 2015 oder ähnliches gewesen wäre.
Aber dennoch ist es nach wie vor ein tolles und auch aktuelles Thema, das sich Eschbach ausgesucht hat. Eschbach erzählt seine Geschichte, ohne wirklich richtig zu kritisieren oder die Technik ganz zu verdammen, sondern überlässt es dem Leser, sich damit auseinanderzusetzen und regt einen so zum Nachdenken an, wie viel Technik eigentlich gut ist.
Von Anfang an spielen Christopher, Serenity und ihr Bruder Kyle eine große Rolle. Der Einstieg in das Buch ist sehr actionlastig und man kommt sich vor, als befände man sich in einem Roadmovie. Die drei Jugendlichen befinden sich auf der Flucht, doch bis auf Christopher weiß niemand, vor wem und warum. Erst als er es schafft, Hubschrauber, die ihre Verfolgung aufgenommen haben, in die Flucht zu schlagen, kann er den wahren Grund seiner Gegenwart nicht mehr vor Serenity und Kyle verheimlichen.
Christopher ist sozusagen mit dem Computer aufgewachsen. Anfangs klingt es zwar unrealistisch, dass ein Jugendlicher mit 17 Jahren bereits so ein Hacker sein soll, aber nachdem man seine unglaubliche Geschichte erfährt, ändert sich das. Seine Hacker-Identität benutzt er auch oft, um seine wahren Gefühle zu verbergen und Distanz zu anderen zu schaffen. Da ist mir oft das alte Sprichwort „Harte Schale, weicher Kern“ eingefallen.
Serenity ist mir auch schnell sympathisch geworden. Sie ist eigentlich eine gute Schülerin und sie hofft, ein Stipendium zu bekommen. Doch ihre Welt wird erschüttert, indem ihr Vater ein gefährlicher Terrorist sein soll, was sie eigentlich nicht glauben kann. Auch wenn in der Schule niemand weiß, dass das ihr Vater ist, fällt es ihr schwer, sich noch zu konzentrieren, was ich gut verstehen konnte.
Nur zu Kyle, ihrem Bruder, ist es mir schwer gefallen eine Beziehung aufzubauen, was auch daran liegen mag, dass man über Christopher und Serenity wesentlich mehr erfährt als über ihn und deswegen recht blass bleibt.
Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, einmal steht Christopher im Mittelpunkt und ein anderes Mal Serenity. So etwas mag ich normalerweise sehr gerne, nur leider empfand ich es hier teilweise als etwas zu durcheinander. Ich hätte mich über eine deutlichere Kennzeichnung gefreut. Aber im Laufe des Romans habe ich mich, glücklicherweise, mehr daran gewöhnt.
Auch muss ich sagen, haben mir diese sehr kurzen Kapitel nicht gefallen, die allerhöchstens zehn Seiten kurz sind, sehr oft auch nur drei oder vier Seiten beinhalten. Wenn man nur liest, bevor man ins Bett geht, mag das ja prima sein, aber z.B. nachmittags beim Lesen auf der Couch empfand ich das als störend, da ich nicht richtig in die Geschichte eintauchen konnte, sondern durch den ständigen Perspektiv- und Kapitelwechsel unterbrochen wurde.
„Black Out“ ist der erste Band einer Reihe. Zwar bleiben noch viele Fragen offen, doch der Leser bleibt vor einem schrecklichen Cliffhanger verschont, sodass die Wartezeit auf den zweiten Band „Hide Out“, der im Sommer 2011 erscheinen soll, nicht ganz so schlimm erscheint.
Zwar konnte mich „Black Out“ nicht völlig überzeugen, so ist es dennoch ein guter, und vor allem spannender Jugendthriller, den man, sobald man in der Geschichte eingetaucht ist, ungern aus der Hand legen möchte. Und ich hoffe, dass sich Herr Eschbach mit Band 2 noch steigern wird, denn großes Potential dazu ist auf jeden Fall vorhanden.
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), sodass die Entscheidung noch etwas warten konnte.

Erst die ganzen Proben für den Abiball, dann Samstag das letzte “Abigedöns” (Zeugnisausgabe + abends Ball) und dann war auch seit Samstag bist heute Nachmittag mein Freund da und wir haben dann meist das schöne, tolle Wetter draußen genossen…(jaa, ich LIEBE das heiße Wetter!!!)
zu Ende schauen)







