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REZENSION: Andreas Föhr – Der Prinzessinnenmörder

Infos:
Titel der Originalausgabe: Der Prinzessinnenmörder
Band innerhalb der Reihe: Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner Band 1
Genre: Krimi
Übersetzung: -
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 978-3-426-66397-4
Seiten: 377
Preis: 12,95

Wie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden?

Maren hat dazu ein Gewinnspiel veranstaltet.

Kurzbeschreibung des Verlags:

An einem eisigen Januarmorgen wird im zugefrorenen oberbayerischen Spitzingsee die Leiche eines 15-jährigen Mädchens gefunden. Kurioses Detail: Sie wurde durch einen Stich mitten ins Herz getötet und trägt ein goldenes Brokatkleid. Als man im Mund des Opfers eine Plakette mit einer eingravierten Eins findet, ahnen Kommissar Wallner und sein ewig grantelnder Kollege, Polizeiobermeister Kreuthner, dass dies nur der Anfang einer grauenvollen Mordserie ist …
Der erfolgreiche Drehbuchautor Andreas Föhr blickt mit seinem außergewöhnlichen Debütroman in mörderisch kalte Abgründe – mitten im idyllischen Oberbayern.

Meine Rezension:

Polizeiobermeister Kreuthner hat seinen Abend mit Freunden in einer Bar verbracht. Sie tranken und schwätzten viel, bis sie um vier Uhr nachts von der Bedienung vor die Tür gesetzt wurden. Kreuthner beschloss danach spontan zum Spitzingsee zu fahren und sich dort etwas umzusehen, denn demnächst soll da das Eisstockschießen der Oberlandpolizisten stattfinden. Gedacht, getan. Ausgerüstet mit einer Schaufel, die er immer dabei hat, stapft er durch den Schnee. Am See angekommen macht er allerdings eine grausige Entdeckung: In dem gefrorenen See schwimmt die Leiche eines jungen Mädchens in einem Brokatkleid. Kreuthner informiert sofort die Polizei und Feuerwehr, die das tote Mädchen aus dem Eis befreien. Doch zurück bleiben nur Fragen, wer ist dieses Mädchen? Warum trägt sie ein Prinzessinnenkleid? Und was bedeutet die Plakette, die unter ihrer Zunge gefunden wird?
Kurze Zeit später wird die nächste Mädchenleiche gefunden – und zwar direkt vor den Augen des Kommissars Wallner und die Fragen um den Fall werden immer mehr…

In “Der Prinzessinnenmörder” gibt es neben der Krimihandlung noch einen zweiten Handlungsstrang, der scheinbar Jahre vor den Mädchenleichen spielt. Dort geht lediglich ein Vater mit seiner Tochter Skifahren, doch leider gibt es dann einen schrecklichen Unfall… Auf diese Handlung gibt es keinen Hinweis auf dem Klappentext, sodass ich anfangs etwas verwundert war und mich fragte, was das denn soll. Erst im Laufe des Buches hat sich das dann geklärt, was mir insgesamt sehr gut gefällt, denn auch dadurch wird die Spannung im Buch immer aufrechterhalten.
Der Prinzessinnenmörder” ist der Debütroman von Andreas Föhr, was man ihm leider anmerkt. Andreas Föhr hatte bisher nur Drehbücher geschrieben, u.a. für “Ein Fall für Zwei” oder “Der Bulle von Tölz”. Die Krimihandlung hat mir gut gefallen. Den Täter kann man zwar nach recht kurzer Zeit entdecken, was mich aber nicht sehr störte, da mich nicht nur interessiert, wer der Täter ist, sondern auch wie es die Polizei schafft, ihn zu kriegen und was sein Motiv ist.
Besonders am Anfang hatte ich ein paar Probleme in die Geschichte hineinzukommen, da Föhr oft auf richtige Dialoge, die die Geschichte etwas auflockern verzichtet. Dafür muss man dann seitenweise indirekte Rede lesen, was mir nicht gefallen hat und ich dadurch so genervt war, dass ich das Buch am liebsten zur Seite gelegt hätte. Zum Glück habe ich mich im Laufe des Krimis an diese Art gewöhnt, auch wenn ich nach wie vor nicht sonderlich glücklich damit bin.
Ein weiteres Problem waren die Figuren. Laut Klappentext habe ich einen “ewig grantelnden Polizeiobermeister Kreuthner” erwartet, den ich aber nicht bekommen habe. Überhaupt frage ich mich, warum Kreuthner so explizit erwähnt wird, denn im Buch hat er keine allzu große Rolle, hauptsächlich an zwei oder drei Stellen ist er wichtig, was mir aber etwas zu wenig war. Seine Person hätte man ruhig etwas mehr ausbauen können, zumal er bei seinen Kollegen recht „bekannt“ zu sein scheint.
Kommissar Wallner hingegen ist die Person, die die meiste Arbeit mit dem Fall hat. Er war mir zwar nicht sonderlich sympathisch, aber mit ihm als Kommissar konnte ich trotzdem gut leben. Anders als mit seinem Großvater, mit dem Wallner nämlich zusammen wohnt. Die Szenen mit ihm und Wallner hätte ich am liebsten überlesen, denn auf einen 78jährigen Mann, der ständig jeder Frau hinterher schaut und sexuelle Andeutungen macht, kann ich in einem Krimi sehr gerne verzichten.
Ein wenig komisch fand ich auch, dass nur Wallner und Kreuthner immer mit den Nachnamen angesprochen werden, während man von den anderen Personen im Ermittlungsteam nur die Vornamen erfährt.
Der Prinzessinnenmörder” spielt im Süden Bayerns. Leider, war ich dort bisher noch nicht, aber Krimis, die dort, in der Nähe der Alpen spielen, reizen mich immer sehr. Und so wurde ich auch hier nicht enttäuscht. Die Namen der Menschen klangen für mich passend, ebenso wie die Beschreibungen der Orte und der Natur. Besonders haben mir die Dialoge gefallen, die nämlich teilweise auf bayrisch geschrieben wurden. Zwar musste ich manche Stellen deshalb auch zweimal lesen um sie richtig zu verstehen, aber dafür habe ich mich während des Lesens gefühlt, als säße ich wirklich gerade im verschneiten Bayen.
Zur Auflösung des Falles will ich nicht viel verraten, nur soviel, dass sie mir sehr gefallen hat. Ich empfinde sie als realistisch und nachvollziehbar und sie hat den Krimi bei mir insgeheim noch etwas aufgewertet.

Alles in allem ist “Der Prinzessinnenmörder” ein spannender Krimi, der allerdings mehrere Makel hat und mich daher nicht völlig zufriedenstellen konnte. Dennoch habe ich mich gut unterhalten gefühlt und ich bin gespannt, auf seinen zweiten Roman “Schafkopf”, der hoffentlich etwas ausgereifter ist.

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Ich höre/lese gerade…

Nach langer Zeit werde ich morgen, bzw. heute in ein paar Stunden mit “Der Prinzessinnenmörder” von Andreas Föhr anfangen.

An einem eisigen Januarmorgen wird im zugefrorenen oberbayerischen Spitzingsee die Leiche eines 15-jährigen Mädchens gefunden. Kurioses Detail: Sie wurde durch einen Stich mitten ins Herz getötet und trägt ein goldenes Brokatkleid. Als man im Mund des Opfers eine Plakette mit einer eingravierten Eins findet, ahnen Kommissar Wallner und sein ewig grantelnder Kollege, Polizeiobermeister Kreuthner, dass dies nur der Anfang einer grauenvollen Mordserie ist…

1. Satz
Es war heiß im Wagen.

Außerdem habe ich vorhin nochmal mit “Gut gegen Nordwind” von Daniel Glattauer angefangen. Am Anfang dieses Jahres habe ich das Hörbuch abgebrochen und auch jetzt, nach fast 2 Stunden, bin ich immernoch nicht begeistert. Vermutlich würde es mir sogar wesentlich besser gefallen, wenn es NUR die Emails von Leo gäbe…
Aber gut, wenigstens wird es ganz wunderbar von Andrea Sawatzki und Christian Berkel gelesen…

Emmi Rothner möchte per E-Mail ihr Abo der Zeitschrift „Like“ kündigen, doch durch einen Tippfehler landen ihre Nachrichten bei Leo Leike. Als Emmi wieder und wieder E-Mails an die falsche Adresse schickt, klärt Leo sie über den Fehler auf. Es beginnt ein außergewöhnlicher Briefwechsel, wie man ihn nur mit einem Unbekannten führen kann. Auf einem schmalen Grat zwischen totaler Fremdheit und unverbindlicher Intimität kommen sich die beiden immer näher – bis sie sich der unausweichlichen Frage stellen müssen: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

(Ganz eigentlich möchte ich ja nur eine schöne, von mir aus auch kitschige Geschichte hören, aber scheinbar ist das wohl zuviel verlangt *whatever* )

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Post und so…

Ähmja. Die letzten Tage und auch heute war die Post wieder recht fleißig *whatever*
Erstmal gab es Post von Tauschticket.

Nina Blazon – Schattenauge
Darum bin ich schon etwas länger geschlichen. “Faunblut” von ihr fand ich großartig, jedoch die Trilogie “Die Taverne am Rand der Welten” (Die Reise nach Yndalamor, Im Land der Tajumeeren, Das Königreich der Kitsune) war dann doch eher recht mittelmäßig…also, bin ich auf ihr neuestes Buch mal gespannt.

Auf dem Nachhauseweg von einem Club wird Zoë auf der Straße angegriffen. Von wem, weiß sie nicht – ein Blackout hat ihr Gedächtnis gelöscht. Doch an ihren Händen klebt fremdes Blut. Der gut aussehende Gil, den sie aus der Szene kennt, ahnt, dass etwas Unheimliches mit ihr vorgeht: In Zoë schlummert das Erbe der Panthera, eines uralten Volkes, das unerkannt unter den Menschen lebt. Aber sie ist nicht die Einzige ihrer Art, die von ihrer Raubtiernatur getrieben die Straßen der nächtlichen Metropole durchstreift …

Markus Heitz – Ritus
Irgendwo hatte ich vor kurzem gelesen, dass es am Besten ist, wenn man Heitz’ Dark Fantasy Romane in der Reihenfolge liest, in der sie erschienen sind, auch wenn sie keine “richtige” Reihe sind. Tja, da werd ich mal drauf hören ;) (Wobei “Blutportale” hatte ich ja eh schon letztes Jahr gelesen…)

Frankreich im Jahre 1764.
Die Menschen leben in Angst und Schrecken – denn ihre Kinder werden gehetzt und getötet. Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann? Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel.
Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis – und niemand ahnt, dass der gnadenlose Ritus der Bestie auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird…

Da mir die ganze Zeit interessante Bücher mit lila Cover gefehlt haben, hab ich hier mal zugeschlagen ;)
Manuela Martini – Der Tod ist unter uns

Strahlend blauer Himmel, süßer Blütenduft in der Luft, gemütlich einen Caffè Latte schlürfen – die Klassenfahrt nach Rom findet Rixa einfach großartig. Wären da nur nicht diese langweiligen Besichtigungstouren! Doch als nach einem Ausflug in die Katakomben Rixas beste Freundin vermisst wird, werden die frühsommerlichen Tage von einer dunklen Wolke überschattet.

Und dann habe ich sogar was gewonnen! Und zwar bei Maren! Vielen Dank!
Andreas Föhr – Der Prinzessinnenmörder

An einem eisigen Januarmorgen wird im zugefrorenen oberbayerischen Spitzingsee die Leiche eines 15-jährigen Mädchens gefunden. Kurioses Detail: Sie wurde durch einen Stich mitten ins Herz getötet und trägt ein goldenes Brokatkleid. Als man im Mund des Opfers eine Plakette mit einer eingravierten Eins findet, ahnen Kommissar Wallner und sein ewig grantelnder Kollege, Polizeiobermeister Kreuthner, dass dies nur der Anfang einer grauenvollen Mordserie ist…
Der erfolgreiche Drehbuchautor Andreas Föhr blickt mit seinem außergewöhnlichen Debütroman in mörderisch kalte Abgründe – mitten im idyllischen Oberbayern.

Nachdem ich gestern Abend noch pünktlich bei der Post war, bevor sie zugemacht hat, MUSSTE ich danach noch schnell in meine Stammbuchhandlung. Während die liebe Buchhändlerin bereits die Ständer von draußen in den Laden geschoben hat, bin ich schnell in den zweiten Stock gerannt um mir genau ein Buch zu schnappen:
Polly Shulman – Die geheime Sammlung
Die vielen, eher durchwachsenen Meinungen haben mich jetzt einfach neugierig gemacht, sodass ich es einfach lesen muss…außerdem liebe ich Märchen *lach*

Es ist nicht leicht, eine Außenseiterin zu sein. Doch dann bekommt Elizabeth einen Aushilfsjob in einem ganz besonderen Museum, dem New Yorker Repositorium der verleihbaren Schätze, in dem man Kunst und Krempel, Wertvolles und Verrücktes ausleihen kann: alte Möbel, schönen Schmuck, eine Perücke, mit der Marie Antoinette einst durch ihr Schloss stolzierte. In den geheimnisvollen Lagerhallen fi ndet Elizabeth aber auch endlich echte Freunde, die bereit sind, mit ihr durch Dick und Dünn zu gehen. Und die braucht sie dringender, als sie geahnt hat – denn verborgen im Keller gibt es noch eine ganz besondere Sammlung, deren Schätze allesamt magische Kräfte haben. Nun beginnt jemand, ihnen den Zauber zu rauben. Nur Elizabeth kann dies verhindern, aber damit bringt sie sich selbst in große Gefahr…

Und dann war heute sogar auch die Post da! Und hat mir ein Rezensionsexemplar vom Pan-Verlag gebracht. Vielen Dank :)
Maxime Chattam – Alterra. Die Gemeinschaft der Drei

Ein Orkan bricht über New York herein. Innerhalb weniger Stunden versinkt die Stadt in Eis und Schnee. Aus der Dunkelheit, die folgt, schießen blaue Blitze hervor. Als sie verschwunden sind, ist die Welt eine andere geworden: gefährlich und wild, ohne Technik und Zivilisation – und ohne Erwachsene. Übrig sind nur die Kinder, unter ihnen Matt, Tobias und Ambre. Gemeinsam machen sie sich auf in ein unglaubliches Abenteuer …

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