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REZENSION: Mario Ulbrich – Der Drachentöter

Seiten: 275
ISBN: 3926126531

Der Protagonist Michael Clopper ist eigentlich von Beruf Schauspieler, doch seine Karriere läuft alles andere als gut, sodass er auch als Söldner arbeitet. Ein Filmmogul engagiert Clopper, der auf einen fremden Planeten reisen soll um dort die Haut eines Drachen zu besorgen. Clopper wittert seine Chance so auch an eine Filmrolle zu kommen und sagt zu.
Auf dem Planeten Helgoort angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Denn die Prinzessin dort wurde von einem Drachen entführt und fünf Prinzen machen sich auf den Weg, die Prinzessin zu retten. Clopper trifft auf den Prinz Tifar und seinem froschgesichtigen Diener Quinal. Zusammen wollen sie die Prinzessin zu befreien und den Drachen unschädlich zu machen.

“Der Drachentöter” ist ein sehr unterhaltsamer Roman. Man kann ihn nicht richtig, einem Genre zuordnet. Es enthält viele Science-Fiction-, Fantasy- und historische Elemente. Man sollte nicht unbedingt zartbesaitet sein, denn Clopper kann manchmal auch ziemlich derb sein, z.B. um einen Barbaren zu schlagen oder seine ziemlich eindeutigen Gedanken gegenüber dem weiblichen Geschlecht.
Der Autor Mario Ulbrich hat viele verschiedene Anspielungen mit in die Geschichte eingebaut. Alleine die kuriose Geschichte lässt einen bereits Tränen lachen, aber gepaart mit den vielen Einfällen und Anspielungen macht es dieses Buch zu einem richtigen Erlebnis.

Ich bin froh, die Autoren-Leserunde auf leserunden.de mitgemacht zu haben, denn so wäre mir nicht nur eine spaßige Runde entgangen, sondern vorallem ein ganz tolles Buch, das meiner Meinung nach, zu Unrecht nicht so bekannt ist.
Mir hat es sehr viele lustige Lesestunden bereitet und ich freue mich auf die anderen Bücher des Autors.

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